Vom Sportmuffel zur Sportskanone in 5 Schritten

Es ist endlich wieder länger hell und nicht mehr so kalt. Die Sonne strahlt und das eigene Gemüt hellt sich auf.

Also die perfekte Zeit, um mit dem Sport zu beginnen und die überflüssigen Pfunde zum Schmelzen zu bringen. 😉

Heute stelle ich dir die 5 wichtigsten Schritte auf dem Weg vom Sportmuffel zur Sportskanone vor.

Schritt 1: Ändere deine Einstellung zum Sport

Mit einer negativen Einstellung machst du es dir selbst nur unnötig schwer. Wenn du ständig an “Sport ist Mord” denkst, wirst du deinen Hintern niemals vom Sofa bewegen.

Daher ist es wichtig, dass du dir die zahlreichen Vorteile vom Sport vor Augen führst. So lieferst du dir selbst gute Gründe, mit dem Sport anzufangen und dein Dasein als Sportmuffel zu beenden.

Hier sind einige Vorteile, die dir Lust auf Sport machen sollen:

  • Du fühlst dich einfach besser.
  • Du hast mehr Energie für deinen Tag.
  • Du bist nicht mehr bei der kleinsten Bewegung außer Atem.
  • Man sieht dir an, dass du etwas für dich tust.
  • Du förderst deine Gesundheit.
  • Du nimmst leichter ab.

Mit einer positiveren Einstellung zum Sport wirst du in Zukunft leichter deinen inneren Schweinehund überwinden und den ersten wichtigen Schritt vom Sportmuffel zur Sportskanone machen.

Schritt 2: Suche dir eine Sportart, die dir Spaß macht

Im zweiten Schritt geht es darum, dass du dir eine Sportart suchst, die dir wirklich Spaß macht. Denn ohne Spaß fehlt dir schnell die Motivation, so dass du aufgeben wirst.

Finde also DEINE persönliche Lieblingssportart, die zu dir passt. Teste dazu verschiedene Sportarten einfach mal aus und schaue dann, was genau dir Spaß macht.

Hier findest du eine umfangreiche Liste von Sportarten.

Schritt 3: Fange klein an und steigere dich

Hast du die passende Sportart für dich gefunden? Perfekt! Dann geht es jetzt mit Schritt 3 weiter.

Ich rate dir, dich vor dem Trainingsstart nochmals gründlich vom Arzt untersuchen zu lassen, bevor du richtig loslegst. So gehst du auf Nummer sicher und gefährdest nicht unbewusst deine Gesundheit.

Nach dem Check beim Arzt kann es dann losgehen. Viele Sportmuffel machen den Fehler, gleich mit einem umfangreichen Sportprogramm anzufangen. Das Problem dabei ist, dass es zu Verletzungen durch Übertraining kommen kann und schnell die Disziplin zum Weitermachen fehlt.

Fange deshalb klein an und steigere dich Schritt für Schritt. So behältst du die Motivation und vermeidest unnötige Verletzungen.

Noch ein Tipp

Schaue nicht auf andere Sportler, während du trainierst. Es kann einen schon entmutigen, wenn man zum Beispiel das erste Mal Joggen geht und dann alle Leute einen locker überholen. Sei dir aber darüber im Klaren, dass jeder einmal klein angefangen hat und häufig schon für längere Zeit trainiert.

Setze dich also nicht unnötig unter Druck und steigere dich über die Zeit. Dann wirst du schon bald die Anderen überholen. 😉

Schritt 4: Trainiere richtig und effektiv

Wenn du deine ersten Trainingseinheiten hinter dir hast, wird es Zeit, sich der richtigen Ausführung zu widmen. In jeder Sportart musst du gewisse Techniken erlernen oder auf bestimmte Dinge achten, um Verletzungen zu vermeiden und deine ausgewählte Sportart auch richtig auszuführen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Erkundige dich über die richtige Lauftechnik beim Joggen und welche Schuhe für deinen Laufstil am besten sind.
  • Stelle dir beim Fahrrad fahren deinen Sattel und Lenker genau ein, um Haltungsschäden zu vermeiden.
  • Folge bei Kursen im Fitness-Studio oder zu Hause auf DVD genau den Anweisungen des Coaches.

Damit du effektiv trainierst, ist es wichtig, dass du dir vor jedem Training immer kleine Ziele setzt, die du über die Zeit an deine Fortschritte anpasst.
Schreibe dir zusätzlich auch nach jedem Training deine Ergebnisse auf, so dass du genau sehen kannst, ob und wie viel du dich verbessert hast.

Sei immer stolz auf deine Fortschritte und nutze sie als Motivation zum Weitermachen. Verzeihe dir Rückschläge und sei nicht zu streng zu dir selbst, wenn nicht alles beim ersten Mal klappt.

Schritt 5: Bleib am Ball und sorge für Abwechslung

Wenn du dann bereits eine Zeit lang Sport treibst, musst du dafür sorgen, dass du auch am Ball bleibst und nicht aufhörst.

Gestalte deshalb dein Sportprogramm immer abwechslungsreich.

Ändere zum Beispiel deine Lauf- oder Fahrstrecke. Probiere neue Übungen im Fitness-Studio aus, wenn du gerne Krafttraining machst. Stelle deine Trainingspläne alle paar Monate um.

Diese kleinen Dinge machen deinen Sport noch interessanter und haben einen großen Einfluss auf deine Motivation.


Jetzt wird es Zeit, das Gelesene auch in die Tat umzusetzen. Suche dir eine Sportart, die dir wirklich Spaß macht und achte darauf, dass du sie richtig ausführst und langfristig am Ball bleibst. Dann wirst du in den Genuss der vielen Vorteile des Sports kommen und nie mehr ein Sportmuffel sein wollen.