Superfoods – Die kleinen Wunder im Alltag

Dass nur ausgewogene Ernährung wirklich dauerhaft schlank, gesund und glücklich macht, ist vor allem für dich als Blogleser schon lange kein Geheimnis mehr. Doch kannst du neben dem regelmäßigen Sport auch etwas anderes tun, um deinen Körper und Stoffwechsel in Schwung zu halten?

Es gibt sogenannte Superfoods, die besonders viele herausragende Eigenschaften aufweisen. Superfoods sind naturbelassene Lebensmittel, beispielsweise Früchte, Nüsse, Gemüse oder Kräuter, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen, Flavonoiden und Proteinen enthalten.

Flavonoide sind eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, zu denen auch ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Sie haben eine entzündungshemmende, antioxidative, antifungale, antibakterielle sowie antivirale Wirkung und helfen gegen die verschiedensten Erkrankungen. Ursprünglich werden Flavonoide von den Pflanzen selbst als Abwehrstoffe gebildet. Bei uns Menschen gelten sie zudem als krebsvorbeugend.

Mit Heidelbeeren und Co. gesund durch den Winter kommen

Hier ist eine Liste verschiedenster Superfoods, die du gerne und oft in deinen Speiseplan integrieren kannst:

  • Blaubeeren können beispielsweise deine Gedächtnisleistung verbessern und enthalten viele Antioxidantien. Sie sind reich an Vitamin C, Vitamin E und Ballaststoffen. Zudem schützen sie vor Harnwegsinfektionen und Krampfadern und wirken Depressionen entgegen.
  • Goji-Beeren werden ursprünglich in China, der Mongolei und Tibet angebaut. Aktuell findest du sie dank ihrer guten Inhaltsstoffe auch immer häufiger auf deutschen Märkten, in Biomärkten und Reformhäusern. Goji-Beeren enthalten 19 Aminosäuren, alle 6 essentiellen Fettsäuren, 21 Spurenelemente wie Zink, Eisen und Kupfer, aber auch sehr viele Antioxidantien. Leider sind die Beeren nicht selten gespritzt, weshalb es wichtig ist, auf Bioqualität zu achten.
  • Quinoa ist eine gute Alternative zu herkömmlichen Sättigungsbeilagen wie Reis oder Nudeln. Es wurde bereits von den Inkas als nährstoffreicher Schatz verzehrt und ist eine sättigende, cholesterinarme Quelle komplexer Kohlenhydrate. Nur eine Tasse gekochtes Quinoa enthält 9 Gramm Eiweiß und 8 verschiedene Aminosäuren. Sein glykämischer Index ist sehr gering, sodass dein Blutzuckerspiegel beim Verzehr nicht nach oben schießt. Die enthaltenen Ballaststoffe regen außerdem den Stoffwechsel an. Eine Tasse gekochtes Quinoa enthält zudem 30 Milligramm Kalzium, aber auch Kalium, Magnesium und Zink, sowie 15 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs an Eisen.
  • Zimt ist ein klassisches Beispiel für „Klein, aber oho”. Viele kennen Zimt heutzutage nur als Pulver aus dem Gewürzregal. Ursprünglich ist es aber die Rinde eines kleinen Baumes, der in Indien, Sri Lanka, Indonesien, Brasilien, Vietnam und Ägypten zu finden ist. Seine Rinde wird getrocknet und dann zu Zimtstangen gerollt, die du bestimmt vor allem aus der Weihnachtszeit kennst. Diese Stangen sind deutlich aromatischer als die geriebene Variante. Zimt stabilisiert den Blutzuckerspiegel, hat blutverdünnende Eigenschaften und hemmt das Wachstum von Bakterien in Speisen. Zudem enthält Zimt reichlich Mangan, Eisen und Kalzium. In der traditionellen chinesischen Medizin wird er bei Erkältungen, Übelkeit, Durchfall und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Er spendet Energie und verbessert die Durchblutung. Ceylonzimt ist besonders hochwertig und wird manchmal auch einfach „echter Zimt” genannt. Er hat einen sehr süßlichen Geschmack.

Wenn du also bei der Zusammenstellung deines Speiseplans nicht nur auf eine ausgewogene Ernährung achtest, sondern auch das ein oder andere Superfood integrierst, solltest du fit und gesund wie nie durch den Winter kommen.