Paprika: 7 bewährte Tipps für mehr Haltbarkeit

Paprika ist eine leckere und gesunde Zutat, die in vielen verschiedenen Rezepten zum Einsatz kommt.

Als Gemüse bringt Paprika jedoch ein großes Problem mit sich: Es schmeckt frisch am besten und hält nicht ewig.

Wie du mit dieser Problematik umgehst, erfährst du jetzt 😎.

In diesem Blogartikel geben wir dir 7 Tipps an die Hand, wie du Paprika richtig lagern und haltbar machen kannst.

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Wie lange ist Paprika haltbar?

Paprika: 7 bewährte Tipps für mehr Haltbarkeit

Als Faustregel gilt: Paprika ist bei Raumtemperatur circa 2 Wochen haltbar, verarbeitet oder angeschnitten deutlich kürzer. Die Farbe des Paprikas spielt hierbei keine Rolle.

Heißt: Ein grüner Paprika hält nicht länger als ein Roter oder Gelber.

Entscheidend ist jedoch der Zustand des Paprika:

Zustand Haltbarkeit
Roh (Raumtemperatur)bis 2 Wochen
Angeschnitten (7 Grad Celsius)2 – 3 Tage
Eingelegt in Ölbis 6 Monate
Eingefrorenbis 1 Jahr
Eingekocht / Eingelegt1 – 2 Jahre

Paprika richtig aufbewahren – die besten Tipps

Paprika ist nicht lange haltbar? Dies stimmt nicht!

Wenn du die richtigen Methoden anwendest, kannst du Paprika sogar einige Wochen lang aufbewahren.

Hier sind 4 bewährte Tipps, um Paprika richtig aufzubewahren:

1. Vermeide es, Paprika in der Nähe von Äpfeln und Birnen aufzubewahren. Diese Früchte enthalten Enzyme, die Paprika reagibel machen können.

2. Lagere Paprika an einem dunkeln und kühlen Ort. Die beste Temperatur für Paprika liegt zwischen 5 °C und 15 °C. Zu warm oder zu kalt kann die Haltbarkeit von Paprika verkürzen.

3. Vermeide es, Paprika in einer geschlossenen Dose aufzubewahren. Dosen verringern die Luftzirkulation und können so dazu führen, dass die Früchte ranzig werden.

4. Feuchtigkeit ist der größte Feind von Paprika und kann so dazu führen, dass die Früchte ranzig werden oder sogar schimmeln. Achte also darauf, dass deine Paprika trocken gelagert werden.

Wie kann man Paprika haltbar machen? 6 geniale Möglichkeiten!

In diesem Abschnitt möchten wir dir 6 verschiedene Wege vorstellen, um die Haltbarkeit von Paprika deutlich zu verlängern.

#1: Paprika in Öl einlegen

Paprika in Öl einlegen

Paprika in Öl einzulegen ist eine praktische Methode, um die gesunden Vitamine und die knackige Konsistenz der Paprika zu erhalten und das Gemüse gleichzeitig länger haltbar zu machen.

🧑‍🍳 Tipp: Wir empfehlen dir, nur frisch geerntete Paprika zu verwenden, da diese noch alle Nährstoffe enthalten. So kannst du sichergehen, dass deine eingelegten Paprika auch bei längerer Lagerung ihren vollen Geschmack behalten.

Nun aber zur Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du Paprika richtig in Öl einlegst.

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Paprikaschoten (rot, gelb oder grün)
  • ½ Teelöffel Salz
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen (optional)
  • 3 EL Olivenöl

Anleitung:

1. Zuerst musst du die Paprikaschoten waschen, trocknen und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden.

2. Geben die geschnittenen Paprikastücke in ein Glas oder eine Schüssel und bestreuen sie mit Salz, Zucker und Pfeffer. Für den besonderen Geschmack kannst du optional auch Knoblauch kleinhacken und hinzufügen.

3. Geben anschließend das Olivenöl hinzu und mischen alles gut durch.

4. Füll alle Zutaten in verschließbare Gläser, sodass das Öl über den Paprika steht. Verschließe das Glas fest, damit keine Luft oder Bakterien in das Glas dringen können.

5. Lagern die Gläser an einem kühlen Ort (am besten im Kühlschrank).

#2: Paprika trocknen

Auch durch Trocknen kannst du die Haltbarkeit von Paprika deutlich erhöhen.

Das benötigst du:

  • Messer
  • Backpapier
  • Schneidebrett
  • Ofen oder Dörrautomat

Anleitung:

1: Schneide die Paprika in mundgerechte Stücke, zuvor entferne Kerne und Samen.

2: Lege die Paprikastücke auf Backpapier aus und verteile sie so, dass sie nicht übereinander liegen.

3: Stelle den Ofen oder Dörrautomat auf eine niedrige Stufe. Die Temperatur sollte zwischen 50 und 70 Grad Celsius liegen.

4: Wende die Paprikascheiben gelegentlich, damit sie gleichmäßig trocknen. Sobald die Scheiben eine braune Farbe annehmen, kannst du sie herausnehmen. In der Regel solltest du 2 bis 3 Stunden einplanen.

5: Lass die getrockneten Paprikascheiben abkühlen und verstaue sie dann in einem luftdichten Behälter.

🧑‍🍳 Tipp: Trockene Paprika eignen sich ideal als Suppeneinlagen oder im Salat.

#3: Paprika fermentieren

Paprika zu fermentieren ist eine geschmackvolle Möglichkeit, um das Gemüse länger frisch zu halten.

Es ist einfach und geht wirklich schnell!

Wir haben allen benötigten Utensilien und Zutaten für dich zusammengestellt.

Zutaten:

  • Paprika (in beliebiger Menge)
  • 2 EL Salz
  • Wasser

Utensilien:

  • Verschließbare Gläser
  • Schneidebrett
  • Messer
  • Gewichte

Anleitung:

1. Wasche die Paprika gründlich unter fließendem Wasser.

2. Schneide deine Paprika in mundgerechte Stücke und gib diese in ein verschließbares Glas.

3. Löse das Salz in warmem Wasser auf und gieße die Mischung über die Paprikastücke, sodass sie vollständig bedeckt sind.

4. Lege die Gewichte oben auf die Paprikastücke, sodass sie komplett in der Flüssigkeit untergetaucht werden.

5. Verschließe die Gläser und stelle diese an einen warmen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung (mindestens 20 Grad Celsius) auf.

6. Lass deine Paprika 5-7 Tage fermentieren. Du solltest Luftblasen im Glas erkennen. Diese sind ein Zeichen, dass die Milchsäurebakterien aktiv sind und alles nach Plan verläuft.

7. Nach 7 Tagen kannst du die fermentierten Paprika im Kühlschrank lagern und nach Belieben verzehren.

#4: Paprika zu Chutney verarbeiten

Die indische Gewürzsauce Chutney ist ein wunderbares Konservierungsmittel für Paprika und kann auf viele verschiedene Arten zubereitet werden.

Sie eignet sich hervorragend als Brotaufstrich oder auch zu Fleisch.

Wir haben eine kleine Anleitung für dich erstellt, wie du einfach und schnell zu Hause aus Paprika Chutney herstellen kannst.

Utensilien:

  • Ein Glas mit Deckel
  • Ein Schneidebrett
  • Ein Messer
  • Einen Topf
  • Einen Löffel

Zutaten:

  • 1 -2 Paprika pro Glas
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Essig (oder mehr, je nach Geschmack)
  • 1 EL Zucker (oder mehr, je nach Geschmack)
  • 1 TL Salz (oder mehr, je nach Geschmack)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chili oder andere Gewürze (je nach Geschmack)

Anleitung:

1. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch und Chili (falls gewünscht) ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

2. Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden. Je größer die Stücke, desto länger dauert es, bis das Chutney fertig ist.

3. Zwiebel, Knoblauch, Chili und Paprika in den Topf geben. Essig, Zucker und Salz hinzufügen und alles verrühren.

4. Die Mischung kurz aufkochen und dann bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Paprika weich sind. Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt.

5. Das Chutney in das Glas füllen und gut verschließen.

#5: Einfrieren

Wenn du Paprika einfrieren möchtest, solltest du darauf achten, dass sie nicht zu reif ist. Zu reife Paprika enthalten mehr Wasser und werden schneller matschig, wenn sie eingefroren werden.

Daher solltest du ausschließlich frische, knackige Paprika einfrieren.

Schneide die Paprika vor dem Einfrieren in mundgerechte Stücke und packe sie einen Gefrierbeutel.

Das war’s.

Paprika einfrieren ist definitiv keine Raketenwissenschaft 😅😉.

#6: Paprika einlegen und einkochen

Das Einkochen (Einlegen) von Lebensmitteln liegt im Trend und wird immer häufiger auch in Food-Blogs thematisiert.

Grund genug, dass wir dir in diesem Beitrag verraten, wie du Paprika einkochen und dadurch die Haltbarkeit deutlich (ja, wirklich deutlich!) verlängern kannst.

Zutaten und Utensilien:

  • Paprika
  • Einkochtopf oder normaler Topf mit Deckel
  • Verschließbares Glas
  • Messbecher oder Messkanne
  • Schäler
  • Kochlöffel
  • Schneidebrett

Anleitung:

1. Für ein Glas Paprika ca. 300 ml Wasser in den Einkochtopf geben und aufkochen lassen. Dann die gewaschenen Paprika in kleine Stücke schneiden und in den Einkochtopf geben.

2. Den Einkochtopf wieder auf den Herd stellen und die Paprika ca. 10 bis 15 Minuten weich kochen lassen. Zwischendurch umrühren, damit die Paprika nicht am Boden ansetzen.

3. Nach 10-15 Minuten Kochzeit die Paprika mit einem Löffel vorsichtig aus dem Einkochtopf heben und in ein Sieb geben.

4. Die abgekühlten, in Stücke geschnittenen Paprika entweder in ein Glas füllen und sofort verschließen oder erst abkühlen lassen.

5. Glas nach Angabe im Einkochautomat sterilisieren.

6. Fertig!

Woran erkennt man frischen Paprika?

Woran erkennt man aber, dass die Paprikas noch frisch sind?

Hier sind fünf sichere Anzeichen:

1. Farbe: Frischer Paprika ist meist tiefgrün oder leuchtend rot.

2. Geruch: Frische Paprika riechen normalerweise fruchtig und leicht süßlich.

3. Struktur: Frische Paprika sind überwiegend fest und elastisch.

4. Geschmack: Frische Paprika schmecken fruchtig und leicht süßlich.

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