Der klassische Heimtrainer – Zuhause effektiv abnehmen

Viele übergewichtige Menschen haben schon zahlreiche Möglichkeiten zum Abnehmen ausprobiert.

Als Erstes werden in den allermeisten Fällen die Ernährungsgewohnheiten auf den Prüfstand gestellt und geändert. Dazu orientiert man sich dann meist an einem festen Konzept, das zum Beispiel zu einer verminderten Zuckeraufnahme und stattdessen zu mehr Gemüse und eiweißhaltigen Produkten rät.

Wenn man dann zusätzlich zur Gewichtsreduktion noch mehr Bewegung in den Alltag einbauen möchte, trifft man jedoch schnell auf eine nahezu unübersichtliche Zahl an Trainingsmethoden.

Einer der Klassiker in diesem Bereich ist das Schwimmen, doch gerade bei Übergewicht möchten sich nur die Wenigsten im knappen Badedress zeigen. Mehr Kleidung trägt man im Fitnessstudio, doch hier fühlt man sich nicht selten unwohl zwischen den ganzen muskelbepackten Sportjunkies.

Wer zusätzlich zum Übergewicht mit Knieproblemen zu kämpfen hat und sich bei kalten Temperaturen mit dem Fahrrad nicht vor die Tür traut, dem sei ein Heimtrainer empfohlen. In den eigenen vier Wänden lässt sich so ungestört ein effektives Training nach den eigenen individuellen Bedürfnissen realisieren.

Auf die Ergonomie achten

Bevor das Training auf dem Heimtrainer beginnt, sollte man sich Zeit nehmen, um das Gerät richtig auf den eigenen Körper einzustellen.

Dabei wird der Sattel in der Höhe justiert, in der das Bein fast gestreckt ist, wenn das Pedal seine tiefste Position erreicht hat. So vermeidest du Knieprobleme und erreichst eine optimale Kraftübertragung.

Für die meisten Gesäßprobleme beim Training auf dem Heimtrainer ist die Neigung des Sattels verantwortlich. Daher solltest du bei neuen Geräten, wie sie auf hammer.de zu finden sind, darauf achten, dass die Neigung einstellbar ist. Als Ausgangsposition sollte der Sattel waagerecht stehen. Je nachdem, wo es drückt, kann er vor der nächsten Trainingseinheit etwas nach oben oder unten korrigiert werden. Dabei sollten grundsätzlich extreme Neigungswinkel vermieden werden.

Abschließend gilt es, auf seine eigene Haltung zu achten. Weder ein Hohlkreuz noch ein Buckel sind dem Training auf Dauer förderlich und resultieren schnell in Rückenschmerzen. Eine gerade und aufrechte Haltung sollte daher immer wieder bewusst eingenommen werden.

Langeweile im Training vermeiden

Jeder, der bereits auf dem Heimtrainer saß, weiß von der möglichen Langeweile, die bei langen Fahrten auftreten kann. Oft wird versucht, diese Langeweile durch das Hören von Musik oder das Platzieren des Heimtrainers vor dem Fernseher zu umgehen. Dass eine 60-minütige Fahrt bei gleichbleibender Intensität ineffektiv ist, passt somit gut ins Bild.

Dass ein Training auf dem Heimtrainer aber auch Spaß machen kann, diese Erfahrung haben wohl die Wenigsten gemacht. Da jeder Heimtrainer unterschiedliche Widerstandstufen hat, kannst du ein abwechslungsreiches Intervalltraining durchführen. Dafür solltest du dich in der ersten Zeit zehn Minuten auf einer leichten Stufe warm fahren, dann fünf Minuten auf einer mittleren Stufe absolvieren und zum Höhepunkt zwei Minuten eine schwere Stufe wählen.

Anschließend reduzierst du die Intensität wieder stufenweise. Fortgeschrittene können pro Trainingseinheit auch mehrere Intervalle einbauen.

Wer auf diese Weise trainiert, wird schnell Erfolge anhand gesteigerter Ausdauer und verlorener Kilos bemerken. Außerdem kann man mit zunehmender Erfahrung die Trainingsgestaltung auch immer mehr an die individuelle Tagesform anpassen. In jedem Fall solltest du aber mindestens ein bis zwei Ruhetage in der Woche einlegen.

Die Erfolge kontrollieren

Das Training auf dem Heimtrainer sollte zu Beginn mit dem Feststellen des derzeitigen physischen Zustands beginnen. Dies kann in Form eines Trainingstagebuchs geschehen, in dem du auch deine Trainingsziele vermerken kannst.

Nur wer sich seine Fortschritte bewusst macht, kann aus diesen Erkenntnissen auch Motivation ziehen und auf Dauer abnehmen.