Abnehmen am Finger – die besten Tipps für dünne Finger

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Unförmige, fleischige Finger mag niemand so recht, oder?

Die im allgemeinen Sprachgebrauch als „Wurstfinger“ bekannten Fettablagerungen rund um die Fingerknochen sind eine der Problemzonen an unserem Körper, die wir zwar häufig als störend empfinden, jedoch nie so recht gezielt angehen.

Schluss damit!

In diesem Beitrag verraten wir dir, wie es zu dicken Fingern kommt und was du dagegen tun kannst.

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Wie kommt es zu dicken Fingern?

Schöne Hände mit schlanken Fingern wünscht sich wohl jeder. Gerade wenn du gerne Ringe trägst, sieht es einfach nicht schön aus, wenn diese einschneiden.

Natürlich ist es zu einem gewissen Anteil Veranlagung, ob die Finger lang und dünn oder eben etwas kürzer und moppeliger sind. Aber auch ein zu hoher Körperfettanteil kann sich an den Händen bemerkbar machen.

Manchmal sind es aber auch nur Wassereinlagerungen, die die Finger besonders dick erscheinen lassen. Dann hilft es oft schon, einige Tage lang darauf zu achten, ausreichend Wasser zu trinken, den Salzkonsum zu reduzieren und etwas weniger Kohlenhydrate zu essen.

Wer aber auf lange Sicht, dünnere Finger haben möchte, kommt nicht drum herum, seinen Körperfettanteil zu reduzieren. Das heißt, du musst entweder weniger Kalorien zu dir nehmen oder durch Sport und Bewegung mehr davon verbrennen – oder natürlich eine Kombination aus beidem.

6 Tipps für schlanke Finger

1. Suche dir Motivation und formuliere ein spezifisches Ziel

Vielleicht hast du einen Ring zu Hause, den du unglaublich gerne getragen hast, bis er dir zu klein wurde? Oder einen Anlass, zu dem du unbedingt schöne Hände haben möchtest?

Dann platziere dir deine Motivation irgendwo, wo du täglich daran erinnert wirst. So wird es dir leichter fallen, deine Ernährung und dein Sportpensum einzuhalten, bis du dein Ziel erreicht hast.

Aber Achtung: Dein Ziel sollte unbedingt realistisch sein. Ist der Ring viel zu klein oder dein Anlass schon in 10 Tage, wird dich deine Motivationshilfe nicht motivieren, sondern zu sehr unter Druck setzen und schlussendlich verzweifeln lassen.

Wahrscheinlich hast du schon mal etwas von der SMARTen Zielformulierung gehört. Ein Ziel sollte stets Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert formuliert sein.

Ein SMARTes Ziel wäre also nicht „Ich möchte dünnere Finger haben“ sondern:

„Ich möchte bis zum runden Geburtstag meiner Schwester am 07.07.2022 (terminiert) so schlanke Finger (attraktiv) haben, dass ich wieder in meinen Lieblingsring (spezifisch) in Größe 56 (realistisch und messbar) hineinpasse, ohne dass er zu sehr einschneidet.“

Probiere es aus und formuliere dein individuelles SMARTes Ziel!

2. Finde Spaß am gesunden Kochen

Gesundes Kochen heißt nicht jeden Tag Salat und Hühnchen – ganz im Gegenteil. Es gibt so viele tolle gesunde Rezepte, die leicht zubereitet sind und köstlich schmecken.

US-Amerikanische Wissenschaftler analysierten den nationalen Gesundheits- und Ernährungssurvey der Jahre 2007-2010 und konnten eindeutig feststellen, dass Personen, die häufiger kochten, gesünder und kalorien- sowie zuckerärmer aßen [1].

Wenn du eher ein Kochmuffel bist, suche dir 30 Minuten Rezepte und probiere, das Zubereiten deines Essens als entspannende Tätigkeit zu sehen. Mach dir deine Lieblingsmusik an und genieße die meditative Wirkung, die beispielsweise das Schneiden von Gemüse haben kann.

Auch wenn es zu Beginn vielleicht einiges an Überwindung kostet, es lohnt sich. Denn frisches selbst zubereitetes Essen hebt sich im Hinblick auf Zusammensetzung und Kaloriendichte deutlich positiv von fertigen Convenience-Produkten ab.

Du kannst etwa den Salzgehalt deines Essens so selbst bestimmen. Weniger Salz hat nicht nur positive Auswirkungen auf den Blutdruck, sondern reduziert auch Wassereinlagerungen – beispielsweise in den Fingern.

Statt mit Salz kannst du mit frischen oder getrockneten Kräutern, Pfeffer, Chili, Zwiebeln und Knoblauch würzen. Mit der Zeit gewöhnen sich die Geschmacksnerven an weniger salzige Speisen und du wirst merken, dass du das Salz gar nicht vermisst.

3. Vermeide Essen aus Langeweile und emotionales Essen

Mal ganz ehrlich: Isst du immer nur, wenn du Hunger verspürst? Ich glaube, diese Frage kann kaum jemand mit einem klaren „Ja“ beantworten.

Und genau die Snacks, die unser Körper eigentlich gar nicht benötigt, führen zur Gewichtszunahme.

Daher hilft es, beim Essen mehr Achtsamkeit zu praktizieren. Frage dich, bevor du zur Schokolade greifst, nach dem Grund für deine Gelüste.

Ist dir eigentlich nur langweilig oder bist du gestresst? Dann hilft vielleicht auch ein Spaziergang an der frischen Luft. Fühlst du dich einsam? Dann könnte doch ein Telefonat mit einer Freundin dich besser trösten als die Schokolade.

Mein Tipp
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4. Schließe Frieden mit deinem Körper

Studien haben gezeigt, dass eine Verbesserung des Körperbildes zu einer gesünderen Ernährung und zu einer besseren Regulation des Essverhaltens führt [2].

Das heißt: Je zufriedener du mit deinem Körper bist, desto leichter nimmst du ab.

Nicht umsonst ist das Stichwort „Selbstliebe“ gerade in aller Munde. Gerade in den sozialen Medien bekommen wir oft den Eindruck, alle anderen sähen perfekt aus und fokussieren uns daher zu sehr auf Schönheitsmäkel.

Mache dir doch mal Gedanken, was du an deinem Körper magst, anstatt nur das negative zu sehen. Du wirst merken, dass es dir dann leichter fallen wird, deine Diät durchzuhalten.

5. Treibe Sport – am besten an der frischen Luft

Dass Sport und Bewegung den Abnehmerfolg unterstützen und so dazu beitragen, dass du schlanke Finger bekommst, muss ich dir wahrscheinlich nicht erzählen. Aber wusstest du, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob du drinnen oder draußen Sport treibst?

Wissenschaftler Dr. Jo Thompson-Coon und Kollegen fassten 11 Studien zu diesem Thema in einem systematischen Review zusammen.

Es wird deutlich, dass Sportler, die draußen Sport treiben, weniger häufig unter Stress, Zorn und Depressionen leiden. Das könnte unter anderem daran liegen, dass bei Outdoor-Sport mehr Noradrenalin ausgeschüttet wird, ein Botenstoff, der unter anderem Aufmerksamkeit und Wachheit im Gehirn steuert [3].

Auch im Hinblick auf den Kalorienverbrauch hat das Workout im Freien die Nase vorne. Wind und unebener Untergrund sorgen dafür, dass wir uns draußen einen Tick mehr anstrengen (müssen) und so bis zu 10 % mehr Kalorien verbrauchen.

6. Trinke ausreichend

Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag sind Pflicht! Vergiss nicht, dass dein Körper zu 70% aus Wasser besteht.

Forscher der Berliner Charité zeigten, dass der Stoffwechsel nach dem Trinken eines halben Liters Wasser für 30-60 Minuten um bis zu 30% mehr Energie verbraucht [4].

Ein halber Liter Wasser vor dem Essen führt in einer anderen Studie dazu, dass die Versuchspersonen in 12 Wochen 2 Kilo mehr abnahmen als die Kontrollgruppe [5].

Darüber hinaus trägt eine ausreichende Trinkmenge dazu bei, dass Wassereinlagerungen gar nicht erst entstehen oder schnell wieder abgebaut werden. Trinkst du nämlich zu wenig, speichert dein Körper mehr Wasser ein. Und gerade an den Fingern treten die unliebsamen Wassereinlagerungen oftmals auf.

Die 3 besten Übungen für schlanke Finger

Übungen in der Liegestützposition kräftigen Handgelenke und Finger. Ich zeige dir hier drei Variationen, die gleichzeitig deinen Puls in die Höhe treiben und dein Fett zum Schmelzen bringen!

Mountain Climbers

Plank Jumps

Plank + Beine heben

Quellen

[1] Wolfson, J., & Bleich, S. (2015). Is cooking at home associated with better diet quality or weight-loss intention? Public Health Nutrition, 18(8), 1397-1406. doi:10.1017/S1368980014001943

[2] Carraça, E.V., Silva, M.N., Markland, D. et al. Body image change and improved eating self-regulation in a weight management intervention in women. Int J Behav Nutr Phys Act 8, 75 (2011). https://doi.org/10.1186/1479-5868-8-75

[3] Thompson Coon, J., Boddy, K., Stein, K., Whear, R., Barton, J., & Depledge, M. H. (2011). Does participating in physical activity in outdoor natural environments have a greater effect on physical and mental wellbeing than physical activity indoors? A systematic review. Environmental science & technology, 45(5), 1761–1772. https://doi.org/10.1021/es102947t

[4] Boschmann, M., Steiniger, J., Franke, G., Birkenfeld, A. L., Luft, F. C., & Jordan, J. (2007). Water drinking induces thermogenesis through osmosensitive mechanisms. The Journal of clinical endocrinology and metabolism, 92(8), 3334–3337. https://doi.org/10.1210/jc.2006-1438

[5] Dennis, E. A., Dengo, A. L., Comber, D. L., Flack, K. D., Savla, J., Davy, K. P., & Davy, B. M. (2010). Water consumption increases weight loss during a hypocaloric diet intervention in middle-aged and older adults. Obesity (Silver Spring, Md.), 18(2), 300–307. https://doi.org/10.1038/oby.2009.235

Foto des Autors
Klara Fuhrmann ist unsere Kompetenz in Sachen Sport und Bewegung. Sie hat an der Deutschen Sporthochschule Köln Sportwissenschaften (B.Sc.) erfolgreich studiert und erwirbt aktuell ihren Mastergrad in Gesundheitsmanagement. Außerdem besitzt Klara zahlreiche Fort- und Weiterbildungen, beispielsweise die Fitness-Trainer A-Lizenz oder ist anerkannte Rückenschullehrerin.

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