7 Tipps für mehr Motivation zum Sport

7 Tipps für mehr Motivation zum Sport

Fehlt dir auch manchmal die Motivation zum Sport? Nimmst du dir immer fest vor, am nächsten Tag zu trainieren und tust es dann doch nicht?

Wir alle haben diese „faulen“ Momente, in denen wir uns einfach nicht zum Sport aufrappeln können. Uns fehlt die notwendige Motivation.

Heute möchte ich dir deshalb 7 Tipps vorstellen, mit denen du deine Motivation zum Sport steigern kannst. Mit mehr Motivation wirst du nicht nur regelmäßig trainieren, sondern auch in weniger Zeit bessere Trainingsergebnisse erzielen und schneller abnehmen.

1. Zusammen Sport treiben

Gemeinsam macht Sport noch mehr Spaß. Frag einfach mal eine gute Freundin oder Arbeitskollegin, ob ihr nicht zusammen Sport treiben wollt. Du kannst auch einem Sportverein in deiner Nähe beitreten. So fällt es dir viel leichter, dich zum Sport zu motivieren.

Wenn du weißt, dass gerade deine Freundin auf dich wartet, wirst du deinen inneren Schweinehund überwinden, weil du sie ja nicht versetzen willst. Du hast somit einen guten Grund, zum Sport zu erscheinen.

2. Hindernisse aus dem Weg räumen

Du möchtest morgen ins Fitness Studio gehen? Dann mach es dir so einfach wie möglich. Packe deine Sporttasche bereits am Abend zuvor und fahre direkt nach der Arbeit ohne Umwege dort hin.

Wenn du erst nach Hause fährst oder noch etwas anderes dazwischen kommt, steigt die Gefahr, dass du dich ablenken lässt oder einfach keine Lust mehr auf Sport hast.

Je weniger Hürden also zwischen dir und dem Sport stehen, desto weniger Motivation benötigst du, um dich zum Sporttreiben zu überwinden.

3. Den Spaß am Sport steigern

Je mehr Spaß du beim Sport hast, desto größer wird deine Motivation sein. Ob der Sport eine todlangweilige Angelegenheit oder ein Mordsspaß ist, liegt an dir allein.

Du kannst im Fitness-Studio oder zu Hause auf dem Crosstrainer einen Film schauen oder deine Lieblingsmusik hören. Das Joggen oder Fahrrad fahren eignen sich hervorragend, um deine Umgebung zu erkunden und Neues in der Natur zu entdecken. Wenn du dazu noch in regelmäßigen Abständen dein Trainingsprogramm änderst und Abwechslung hineinbringst, baust du dir eine dauerhafte Motivation zum Sport auf.

Verbinde den Sport mit angenehmen Dingen, die du gerne tust und du wirst feststellen, dass es dir viel leichter fällt, regelmäßig Sport zu treiben.

4. Die Macht der 10 Sekunden Willenskraft

Über die Jahre hatte ich immer wieder Probleme, mich zum Sport zu motivieren. Mit der Zeit habe ich dann entdeckt, dass bereits 10 Sekunden Willenskraft ausreichen, um mich zum Sport zu überwinden.

Es ist nämlich so: Wenn du dich erstmal zum Sport aufgerappelt hast, wirst du mit deiner Trainingseinheit sehr wahrscheinlich nicht mehr aufhören und sie zu Ende bringen. Also musst du dich nur auf den Anfang deines Trainings konzentrieren und dafür deine gesamte Willenskraft für wenige Sekunden aufbringen.

Nutze also deine Willenskraft zum Anziehen und Einsteigen ins Auto. Bist du erstmal auf dem Weg ins Fitness-Studio, kehrst du nicht mehr um und ziehst dein Trainingsprogramm auch durch.

5. Mach, worauf du Lust hast

Du hast die freie Auswahl bei den Sportarten. Du musst nicht Joggen gehen, wenn du keine Lust darauf hast. Wenn du stattdessen lieber Schwimmen oder Tanzen gehen willst, ist das vollkommen ok. Mach das, worauf du Lust hast und die Motivation kommt von ganz allein.

Die neue Generation des Trainings

6. Den inneren Schweinehund besiegen

Jeder von uns hat diese Stimme im Kopf, die versucht, uns vom Sport abzuhalten. Wenn du lernst, deinen inneren Schweinehund zu überwinden, wird es dir leicht fallen, konstant Sport zu treiben.

Achte also einmal bewusst auf deine Gedanken direkt vor dem Sport und lerne mit der Zeit, diese innere Stimme zu ignorieren.

7. Die Vorteile des Sports anerkennen

Wenn du erstmal eine Zeit lang Sport gemacht hast, wirst du die vielen Vorteile zu schätzen lernen. Du bist besser drauf und einfach ausgeglichener.

Richtig ausgeführt ist Sport nicht mehr Mord, sondern ein toller Weg, deine Lebensqualität zu steigern. Realisiere, dass es dir mit Sport besser geht und du wirst mehr Motivation zum Sport haben.


Hast du Fragen zu diesem Artikel oder brauchst Hilfe beim Abnehmen? Dann benutze bitte das Kontaktformular und schildere dein Problem so genau wie möglich. Ich kann leider nicht versprechen, dass ich auf jede E-Mail antworte. Ich werde aber so oft es geht deine Fragen aufgreifen, um einen Artikel zu schreiben, der dir und vielen anderen Übergewichtigen mit ähnlichen Problemen hilft. Vielen Dank.

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19 Kommentare bei “7 Tipps für mehr Motivation zum Sport

  1. Hallo Zusammen,
    im Prinzip finde ich den Artikel wirklich toll. AllerDings habe ich mit der Umsetzung so meine Probleme:
    Ich habe vor einigen Jahren mit Kampfsport begonnen und wAr mit einer riesen Begeisterung 3x die Woche im Training. Mittlerweile habe ich die Lust verloren und drücke mich vor dem Training. Ich habe versucht die Tipps hier zu berücksichtigen, aber leider hat bei mir bisher nichts geholfen. Weder der Verein, noch die gepackte Tasche haben mir geholfen meinen SchweineHund zu überwinden. Ich bin auch schon öfters losgefahren und dann wieder umgedreht selbst wenn ich schon vor der Halle stand.

    Es ist der erste Sport bei dem ich am Ball geblieben bin, er hat mir immer Spaß gemacht und ich würde ihn ungern aufgeben. Kann mir hier jemand helfen, wie ich wieder gerne gehe ohne mich zwingen zu müssen? ich bin für jede Hilfe dankbar…

    • Hallo Janina,

      hier ein paar Ideen von mir:

      1. Mach auf unbestimmte Zeit eine Pause. Quäl dich nicht ständig mit dem Gedanken, dass du eigentlich hinwillst, aber dann doch nicht gehst. Lass also mal komplett los. Du gewinnst dadurch Abstand und wirst vielleicht nach einiger Zeit neue Lust auf deinen Kampfsport entwickeln.

      2. Frage dich, ob sich in letzter Zeit etwas in deinem Leben verändert hat oder etwas passiert ist? Eventuell haben sich deine Prioritäten verschoben und du willst eigentlich lieber etwas anderes machen. Schau einfach mal, ob dir irgendetwas auffällt.

      3. Wenn du viele Gedanken im Kopf hast, hilft Meditieren. Setz dich dazu aufrecht auf den Boden oder einen Stuhl und atme tief und gleichmäßig in den Bauch ein und wieder aus. Mache das anfangs für 2-3 Minuten und steigere dich mit der Zeit. Wenn während des Meditierens Gedanken in deinen Kopf schießen, nimm sie wahr und las sie wie eine Wolke am Himmel davonziehen. Meditation ist sozusagen ein Staubsauger für den Kopf und hilft dir dabei, unnötige Gedanken zu reduzieren.

      Überleg einfach mal, welche Idee du ausprobieren willst. Ich wünsch dir alles Gute.

      Viele Grüße
      Nico

  2. Super Artikel. Punkt 6 stimmt auf jeden Fall, man sollte immer den Sport machen, der einem Spaß macht, ansonsten bleibt man nicht lange am Ball. Auf der anderen Seite sollte man nicht „Spaß“ mit „das ist mir zu anstrengend“ verwechseln, weil genau letztere aktivitäten einen meistens an meisten voran bringen. Der Spaß kommt dann nach einer solchen Einheit/Workout etc 😉

    • Hallo John,

      vielen Dank für den Link.

      Es tut immer gut, inspirierende Geschichten zu lesen. Viel zu häufig setzen wir uns selbst geistige Grenzen, die wir aber durch Handeln in der Realität fast immer sprengen könnten. Das ist schade, da wir so jede Menge Lebensqualität verschenken.

      Von daher ist es wichtig, anderen zu zeigen, dass es geht und man es nur genug wollen muss.

      Viele Grüße
      Nico

  3. hallo ich heiße monika und bin 24 jahre alt ich habe das problem das ich mir jeden tag sag morgen mach ich sport und diät wenn dann morgen ist verschiebe ich es wieder auf morgen und so geht es schon ein jahr ich bin seht lustlos geworden wie kann ich meine lust wie bekommen

    • Hallo Monika,

      entschuldige bitte die sehr späte Antwort.

      Es ist so:

      Es gibt nur das Jetzt, es gibt nur die Gegenwart. Die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft noch nicht da. Deshalb funktioniert es nicht so gut, wenn du dir vornimmst, morgen etwas zu tun.

      Der beste Tipp, den ich dir geben kann, ist jetzt klein anzufangen. Hier sind einige Beispiele:

      1. Gehe jetzt für 5 Minuten raus und gehe zügig ein Mal um den Block.

      2. Iss täglich 1 Portion Gemüse mehr als sonst.

      3. Kaufe beim nächgsten Mal 1 ungesundes Lebensmittel weniger ein.

      Am Ende geht es darum, dass du langfristig deine Gewohnheiten umstellst. Nur wenn dir das gelingt, wirst du auch nach dem Abnehmen dein Gewicht halten. Die meisten Menschen machen den Fehler, viel zu groß anzufangen und scheitern dann, weil ihnen die Willenskraft ausgeht. Fange daher ganz klein an und steigere dich dann über die Zeit. So feierst du täglich kleine Erfolge und hältst deine Motivation oben.

      Viele Grüße
      Nico

  4. Guter Artikel ja, aber bei mir klappt die 10 Sekunden Willenskraft dennoch nicht. Ich habe es wirklich schon gebracht wieder nach Hause zufahren oder lieber zu einer Freundin statt wie geplant zum Fitness-Studio. Oder habe es bis ins Fitness-Studio geschafft bin aber dann nach ca. 30 Minuten wieder gegangen.
    Ich wünschte ich würde endlich wieder regelmäßig hingehen. Aber seit 4 Wochen mache ich wieder mal gar nichts. :-/
    Dann hält es vielleicht wieder bis zum Sommerurlaub (vorausgesetzt ich komme diese Woche endlich mal wieder dahin *ggrrr*) und dann dauert es wieder einige Woche.
    Und so ist es immer wieder. Obwohl ich ja weiß und merke es tut mir gut will es keine Gewohnheit werden. :-/
    Ich finde es auch nicht ganz einfach dafür immer Zeit zu finden. Dafür sind mir Sozialkontakte, Partnerschaft wirklich viel zu wichtig und wohl gemerkt ein Haushalt macht sich ja auch nicht von allein.
    Ich finde die Zeit ist das größte Problem.

    • Hallo Liz,

      ich antworte zwar sehr spät, tue es aber trotzdem, da es ja vielleicht auch anderen Lesern helfen kann.

      Um eine Gewohnheit zu ändern, sind 2 Dinge entscheidend:

      1. den Auslöser

      Du brauchst ein Signal, dass deinem Unterbewusstsein anzeigt, dass jetzt trainiert wird. Dies könnte eine Freundin sein, die dich zum Training abholt, dein Handy, welches zu einer bestimmten Uhrzeit klingelt oder das Ende deiner Arbeit, von der aus du direkt ins Fitness-Studio fährst.

      2. die Routine

      Du brauchst einen festgelegten Ablauf. Du darfst nicht darüber nachdenken, was zu tun ist. Es muss alles klar sein. Wenn also dein Trigger ausgelöst wird, schnappst du deine Tassche, fährst ins Studio, ziehst dich um und trainierst nach deinem Plan. Bei dieser Routine ist es wichtig, dass dein Kopf ausgeschaltet wird. Das ist leichter gesagt als getan, aber stell dir vor, du wärst ein Roboter, der alles automatisch tut.

      Ansonsten kann ich dir nur noch empfehlen, klein anzufangen und kleine Erfolge zu sammeln. Geh zum Beispiel erstmal nur 1x die Woche trainieren. Nach 4-6 Wochen, an denen dies geklappt hast, nimmst du dann einen 2. Trainingstag dazu. Setz dich dabei nicht unter Druck, dass macht es nur schlimmer.

      Und wenn du wenig Zeit hast, kannst du auch mit Körpergewichtsübungen zu Hause trainieren. Dann sparst du dir den Weg ins Fitness-Studio.

      Viele Grüße
      Nico

  5. Der Punkt 4. ist einer der wichtigsten.

    Die Macht der 10 Sekunden Willenskraft. Sofort beginnen bevor die inneren Ausreden zu wirken beginnen.

  6. Die 10 Sekunden Regel ist wirklich Goldwert.
    Aber ich würde die „Schweinehundstimme“ nicht ignorieren. Das schaft keiner. Sondern auf Später verschieben…
    Also nach dem Sport faulänzen. Oder nach dem Sport ein Stück Schokolade essen (EIN Stück)

    Aber zB Zusammen Trainieren kommt für mich gar nicht in frage. Im Fitness Studio mit jemandem zusammen Trainieren lenkt mich zu sehr ab. Ich möchte mich auf mich Konzentrieren da es um mich geht. (Sicher beim Fußball spielen oder andere Mannschaftssportarten ist es natürlich was anderes 😉 )

    Aber da ist wohl jeder anders.

    • Hallo Artur,

      du hast absolut recht. Jeder ist ein bisschen anders und muss daher für sich persönlich herausfinden, was am besten funktioniert. Daher können Tipps immer nur als allgemeine Anregung zum selber ausprobieren dienen.

      Vielen Dank für deinen Kommentar und weiterhin alles Gute.

      Viele Grüße
      Nico

  7. Schöne Zusammenfassung! Ich würde noch die Punkte „Leidensgenossen finden“ hinzufügen. Natürlich ist es toll, wenn man andere zum Sport findet, aber wenn die nicht die gleichen Ziele (abnehmen) teilen, ist das nur die halbe Miete 😉

    Und letztendlich sollte man sich immer eine Belohnung als Ziel setzen: eine neue Hose, neue Schuhe, ein toller Ausflug,…

  8. Den inneren Schweinehund konnte ich lange nicht besiegen, weil mir es an Motivation und Energie mangelte. Mit „Hypnose gegen Müdigkeit“ hat sich jetzt alles einigermaßen ausgeglichen, mein Freund schenkte sie mir, meinte ich wäre immer so schlapp und hätte nie Lust auf irgendwas. Er meint er würde mir meine Energie ansehen, dass ich öfter Sport mache und ich fühle mich aber auch viel entspannter, ausgeruhter und habe mehr Energie als vorher.

  9. Pingback: Die richtige Motivation für den Sport

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