Was du unbedingt über Refeed Tage wissen musst

Was du unbedingt über Refeed Tage wissen musst

Gerade wenn es mit deinem Abnehmen nicht so richtig vorwärts geht und dein Gewicht nur langsam weniger wird, sind regelmäßige Refeed Tage eine vielversprechende Option für dich. Was genau du dabei alles wissen solltest und beachten musst, erfährst du jetzt.

Was genau ist ein Refeed Tag?

Ein Refeed Tag, auch Fresstag, Aufladetag oder Schlemmertag genannt, ist ein Tag, an dem du bewusst mehr isst als sonst, um deinen Stoffwechsel anzuregen und dein Abnehmen zu unterstützen.

Ist ein Fresstag für mich sinnvoll?

Du brauchst keinen Refeed Tag einlegen, wenn diese 3 Punkte erfüllt sind:

  1. Du nimmst bereits erfolgreich ab.
  2. Du verbietest dir nichts und ernährst dich die meiste Zeit gesund und ausgewogen.
  3. Du genießt ungesunde Sachen wie Süßes, Fastfood und Alkohol in Maßen und hast keine Heißhungerattacken.

Achte einfach weiterhin darauf, ein gesundes Kaloriendefizit zu erreichen und mache weiter wie bisher.

Ein Fresstag kann für dich hilfreich sein, wenn…

  • … dein Abnehmen aus Verboten besteht. Machst du zum Beispiel gerade eine Diät, hilft dir ein regelmäßiger Fresstag dabei, deinen aufkommenden Heißhunger frühzeitig zu stillen und ausufernde Fressattacken zu verhindern.
    Es ist dabei besser, dir 1 Mal in der Woche bewusst mehr zu gönnen, als nach wochenlangem Verzicht über viele Tage oder Wochen mehr zu essen.
  • … du gerade einen Gewichtsstillstand erlebst. Regelmäßige Refeed Tage regen deinen Stoffwechsel wieder an, so dass du weiter an Gewicht verlierst.
  • … es dir gerade zu Beginn deines Abnehmens schwer fällt, ungesunde Sachen wie Süßes oder Knabberzeug richtig zu dosieren. Je nachdem, was du für ein Abnehmtyp bist, wird es dir leichter fallen, dich an 6 Tagen gesund zu ernähren und dir dann an einem Tag in der Woche bewusst mehr zu gönnen.

Welche Vorteile habe ich durch einen Refeed Tag?

  1. Du regst deinen Stoffwechsel an und förderst dein Abnehmen. Dein Körper merkt, dass er nicht hungern muss und gibt daher bereitwillig weitere Fettreserven frei. Du verhinderst also eine gewisse Routine, an die sich dein Körper sonst anpassen würde.
  2. Du verhinderst Fressattacken und stillst erfolgreich deinen Heißhunger. Ohne den dauerhaften Verzicht auf deine Lieblingsspeisen senkst du dein Fressattacken-Risiko erheblich.
  3. Dir fällt es viel leichter, dich gesund zu ernähren. Nach dem Fresstag wirst du wahrscheinlich erstmal genug von den ungesunden Sachen haben und gerne wieder mehr gesunde Sachen essen.
  4. Du beugst einem eventuellen Mangel an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen vor. Gerade wenn du eine Crash-Diät machst, kann es schnell passieren, dass du deinem Körper nicht richtig versorgst, so dass es zu Mangelerscheinungen kommt.
  5. Es ist besser für deine Motivation und dein Durchhaltevermögen. Mit einem regelmäßigen Fresstag machst du deinem Kopf klar, dass du auf nichts verzichten musst, um erfolgreich abzunehmen. So bist du motivierter und eher bereit, dich zwischen den Refeed Tagen gesund zu ernähren.

Was muss ich alles beachten?

Der Übergang zwischen einem Fresstag zu einem gesunden Tag ist nicht immer ganz leicht. Ein Refeed Tag kann dich nämlich aus dem Konzept bringen und es dir schwer machen, dich wieder auf eine gesunde Ernährung zu konzentrieren und weniger zu essen.

Bitte sei dir auch darüber im Klaren, dass dein Körpergewicht nach einem Refeed Tag kurzzeitig leicht nach oben gehen kann. Im Idealfall wirst du 2 bis 3 Tage nach dem Fresstag weiter an Gewicht verlieren und abnehmen.

Bis heute gibt es keine umfassenden wissenschaftlichen Belege, dass ein Refeed Tag wirklich funktioniert. Außerdem kursieren im Internet viele verschiedene Ansätze und Möglichkeiten, wie genau du deinen Fresstag gestalten sollst.

All dies bedeutet, dass du es erst selbst testen musst und dann schaust, ob ein Refeed Tag für dein Abnehmen hilfreich ist oder nicht.

Wann und wie oft darf ich einen Refeed Tag einlegen?

Mache 1 Mal in der Woche einen Refeed Tag, um den größtmöglichen Effekt für dein Abnehmen zu erzielen. Je mehr du bereits abgenommen hast und je niedriger dein Körperfettanteil ist, desto häufiger solltest du einen Fresstag einlegen.

Samstag oder Sonntag bieten sich als möglicher Refeed Tag an, da du an diesen Tagen häufig nicht arbeiten musst und sie frei planen kannst.

Natürlich muss dein Fresstag nicht immer am gleichen Wochentag sein. Wenn du zum Beispiel weißt, dass du am Donnerstag zu einer Party gehst, erlaubst du dir einfach an diesem Tag mehr zu essen und lässt dafür den ursprünglichen Fresstag aus.

Von nun an musst dir dir also keine Sorgen mehr machen, wenn Geschäftsessen, Geburtstagsfeiern oder sonstige Parties anstehen. Jetzt planst du einfach clever voraus und verlegst auf diese Tage deinen wöchentlichen Refeed Tag.

Was und wie viel darf ich an einem Fresstag essen?

An einem Refeed Tag darfst du deutlich mehr essen, als an den anderen Tagen. Achte aber darauf, dass du dich nicht gehen lässt. Auch wenn es Fresstag heißt, bedeutet dies nicht, dass du wie von Sinnen alles in dich hineinstopfen, sondern einfach nur genießen sollst.

Iss an Refeed Tagen ca. 30% bis maximal 100% mehr als an normalen Tagen. Wenn du zum Beispiel täglich 1700 Kilokalorien zu dir nimmst, kannst du an einem Refeed Tag bis zu 3400 kcal zu dir nehmen. Experimentiere ein bisschen herum und du wirst schnell herausfinden, welche Kalorienmenge am besten für dich funktioniert.

Viele Quellen im Internet raten dir, genauso viel Fett und Eiweiß, wie an den normalen Tagen, dafür aber deutlich mehr Kohlenhydrate zu essen. Dies soll dir helfen, die Glykogenspeicher in deinem Körper aufzufüllen und gleichzeitig die Fettverbrennung wieder anzuregen.

Das Fazit zum Refeed Tag

Refeed Tage sind eine gute Möglichkeit, dein Abnehmen aktiv zu fördern, deine Motivation aufrecht zu erhalten und Gewichtsstillstände erfolgreich zu überwinden.

Da jeder aber einen individuellen Stoffwechsel hat, findest du am besten selbst für dich heraus, ob und wie ein Fresstag deinem Abnehmen gut tut.


Hast du Fragen zu diesem Artikel oder brauchst Hilfe beim Abnehmen? Dann benutze bitte das Kontaktformular und schildere dein Problem so genau wie möglich. Ich kann leider nicht versprechen, dass ich auf jede E-Mail antworte. Ich werde aber so oft es geht deine Fragen aufgreifen, um einen Artikel zu schreiben, der dir und vielen anderen Übergewichtigen mit ähnlichen Problemen hilft. Vielen Dank.

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24 Kommentare bei “Was du unbedingt über Refeed Tage wissen musst

  1. Hallo.ich mache auch low carb und seid einem monat ca.alle 12 tage einen fresstag!ich stehe schon seid ca.1 monat auf dad gleiche gewicht.habe mit 128,6kg am 10.01 angefagen,und stehe jetzt auf 122,2kg.am anfang ging es gut,aber jetzt nur sehr schleppend.mache ich vllcht.was falsch?trinke viel.sport ist im moment bei mir nicht gesundheitlich möglich,möchte aber sobald es geht,mit anfangen.

    • Hallo Mel,

      was bedeutet für dich Low Carb? Wie viel Gramm Kohlenhydrate isst du täglich?

      Ich empfehle dir, zunächst zu überprüfen, ob du auch wirklich ein Kaloriendefizit erreichst. Zähle am besten mal für 3 Tage Kalorien, um herauszufinden, wie viel du tatsächlich isst. Es kann sein, dass du unbewusst mehr isst als du denkst und durch den Refeed-Tag auf die Woche gesehen kein richtiges Kaloriendefizit erreichst und dementsprechend nicht abnimmst.

      Ich freue mich auf deine Antwort und wünsche dir bis dahin alles Gute.

      Viele Grüße
      Nico

  2. Hallo,

    seit Anfang des Jahres mache ich Low Carb mit einem Load-Day in der Woche. An den Low Carb Tagen fange ich morgens mit einem Eiweißshake an, mittags gibt es Fleisch oder Fisch mit Gemüse oder Salat, nachmittags eine Handvoll Nüsse, Abends ähnliche Variation wie mittags. Manchmal gibt es vor dem Schlafengehen noch einen Eiweißshake. Am Load Day esse ich einfach alles, was in der Woche nicht gegessen werden darf. Das geht über Brot und Brötchen, süßen Aufstrick, Kuchen bis abends zu Fastfood…und natürlich das Bier oder der Sekt darf auch nicht fehlen.
    Angefangen habe ich mit 67,2 kg bei einer Körpergröße von 165.
    Bis vor vier Wochen hatte ich ein Gewicht von 63 – 63,2 kg. Sport hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt nur 2 mal in der Woche gemacht (Nordic Walking, Pilates). Ich finde diese Gewichtsabnahme sehr langsam ( 4 kg in 3 Monaten ) .
    Vor 4 Wochen bin ich in Reha. Dort habe ich mich ebenfalls so wie zu Hause ernährt (bis auf minimale Ausrutscher, wo ich einfach die Carbs im Kantinenessen unterschätzt habe z.B. Frikadelle) habe ich 5 – 6 mal die Woche Sport gemacht: Nordic Walking, Schwimmen, online Fitnessstudio.
    Nun wiege ich mich heute morgen und mir bleibt fast der Verstand stehen: 63,6 kg. Ich bin fast in Ohnmacht gefallen. Ich hatte jetzt vom Gefühl her gedacht mindestens die 62,5 kg Marke anzukratzen…Fehlanzeige.
    Mein Mann, der mich allerdings auch 4 Wochen nicht gesehen habe, meinte ich sei dünner geworden.
    Gemessen habe ich natürlich auch: Bauch, Hüfte, Taille, Beine, Brust… hier waren in den 4 Wochen auch keine nennenswerten Größen (1 – 2 cm an jeder Stelle) zu verzeichnen.
    Ich mache nun Low Carb schon über 4 Monate. Mein Ziel sind die 59 plus mehr Muskulatur. Aber gerade nach diesen 4 Wochen bin ich echt am Boden zerstört. Ich frage mich was ich falsch mache. Muss ich tatsächlich anfangen Kalorien zu zählen? Oder kann es sein, dass der Körper aufgrund zu wenig Carbs (ich schätze es sind zwischen 20 – 40 Carbs am Tag) über soviele Monate, einfach aufhört Fett zu verbrennen?

    • Hallo Sabine,

      ich könnte jetzt hier seitenlange Texte schreiben, glaube aber, dass es besser ist, wenn du mal Folgendes ausprobierst:

      Zähle für 3 Tage so genau wie möglich Kalorien. Nur 3 Tage, danach kannst du sofort wieder aufhören, wenn du es nicht magst. Lass nichts aus (z.B. den Spritzer Milch im Kaffee). Schreibe dir für die 3 Tage ebenfalls ganz genau auf, wie viel du dich bewegt hast, d.h. welchen Sport du wie lange gemacht hast und wie viel du dich noch im Alltag bewegt hast.

      Nach den 3 Tagen gibst du dann bitte deine Werte in den Gesunde Pfunde Rechner ein. Schaue dann, ob du aktuell überhaupt ein Kaloriendefizit erreichst.

      Melde dich dann bitte nochmal, wenn du alles berechnet hast.

      Zum Thema Low Carb: Mich interessiert, warum du Low Carb machst? Was sind deine Gründe dafür? Wie fühlst du dich damit?

      Als letztes fällt mir noch auf, dass du eventuell zu streng zu dir selbst bist. Wenn du in 4 Wochen 1-2 cm an Körperumfang verloren hast, finde ich das super. Mach nicht den Fehler, dir deine Erfolge klein zu reden, da du sonst früher oder später demotiviert sein wirst, wenn du deine hohen Erwartungen nicht erfüllst.

      Wie gesagt würde ich mich freuen, wenn du dich nochmal meldest.

      Viele Grüße
      Nico

  3. An Refütterungstagen esse ich meist fast nur Kohlenhydrate. Der Nachteil ist, wenn ich schon pappsatt und mein Magen total rund ist, habe ich immer noch Hungergefühl. Carbs halt. So Refütterungstage könne auch ein Teufelskreis sein. :DD

    • Hi Mandy,

      tausch mal an deinem nächsten Refeed Tag Weizenmehlprodukte gegen Vollkornprodukte aus. Diese enthalten mehr Ballaststoffe und machen dich länger satt.

      Viele Grüße
      Nico

  4. Guten Morgen,
    ich bin 153 cm klein und habe seit ich 11 Jahre alt bin ein total schädliches Ernährungsverhalten aufgeweist. Von Tage langem nichts essen bis hin zu nur Einseitiger Ernährung und dann Fressorgien in denen ich Monate lang unersättlich war. Jetzt bin ich 23 Jahre alt habe wie in meinem Teufelskreis wieder 10 Kg zu viel, Ich wiege jetzt wieder 62 Kg. Bis vor 2 Jahren warens auch schon einmal 12 Kg mehr. Das Gewicht ist wie immer gleich nach der Zunahme gewesen, doch mir passt meine Kleidung nicht die mir mit 62 Kg immer gepasst hat. Das bedeutet das ich enorm viele Fettdepots aufgebaut und Muskeln abgebaut habe. Ich bin es schon so leid. Wenn ich dann meine 50 Kg erreicht habe kann ich dieses Gewicht nie länger als Drei Monate halten.
    Jetzt esse ich wieder mein Grundumsatz entsprechend und mache viel Sport. Doch ich nehme seit 4 Monate -3+2 ab/zu.
    Und ich finde ich wirke noch Dicker als zu vor. Meine Schilddrüse/Blutwerte sind alle optimal. Nur wenn ich 1000-1200 kcal konsumiere nehme ich stetig ab. Ich werde es jetzt definitive mit einen Fresstag versuchen. Danke für diese Information. 🙂
    Nur habe ich echt angst nicht wieder nach Plan zu essen. Da ich nach jeder Fressorgie mich nicht wieder in meine Diät einklingen konnte. Ich versuche es heute aber! Schönen Tag

  5. Hallo Kai,
    danke erstmal für deine Antwort.
    Zu 1. Ich habe meinen Fettanteil in den letzten 12 Monaten durch mein gesteigertes Training schon sehr gut minimieren können. Meine Schultern grenzen sich optisch bereits vom Oberarm ab und mein Bauch sowie meine Beine sind schon sehr hart…aber es ist immer noch eine kleine Fettschicht darüber, die ich weg haben möchte. Viele im Gym staunen über meine Figur, selbst der Trainer sagt ich hätte einen Bauch wie eine 20 jährige. Aber ich fühl mich noch nicht optimal. Ich will mehr und weiß, dass das geht…gehen muss! Soll also heißen, dass ich nicht Muskeln bedingt durch mein Alter abbaue, sondern kontinuierlich aufbaue.
    Zu 2.
    Mein Ausdauertraining beinhaltet spinning, joggen und rudern. Jeweils im Wechsel und mit Intervallen. Heißt, spinning mal leicht und schnell sowie mit viel Widerstand im Stehen und sitzen. Oder beim laufen immer wieder 13-14km/h Sprints einlegen. Mein Krafttraining beinhaltet z.B. Beine/Po oder Arme/Brust und immer Bauch. Ich nehme Gewichte von 40-70 kg und den Bauch trainier ich mit dem Medizinball oder nehm ein hartes Gummiband zur Hilfe, weil der Bauchmuskel auf normale Bauchübungen schon nicht mehr gereizt reagiert. Habe schon einige Bauchübungen selber erfunden, die die Trainer 1:1 übernommen haben…
    Pausen mache ich sogut wie keine. Ich trainier immer hintereinander z.B. mach ich 20 Situps mit dem Medizinball und gleich im Anschluss 20 Übungen für die Bauchseiten li./re. und dann gleich wieder die Bauchmitte.
    Zu 3. Ich nehme wenig Kohlenhydrate zu mir und wenn dann in Form von Vollkornnudeln, Vollkornbrot oder Obst. Am liebsten ess ich morgens und abends Sojajoghurt, Hüttenkäse oder Quark. Mittags Eiweiß in Form von Fisch oder Hühnchen/Pute sowie Gemüse oder Salate, aber halt auch mal Vollkornnudeln.
    Hoffe, du kannst mir den einen oder anderen Tipp noch mitgeben, damit ICH mit mir zufriedener bin. 😀
    Gruß Regina

    • Hallo Regina.

      Es ist natürlich nicht ganz so einfach ein Urteil zu fällen, ohne dich einmal beim Training gesehen zu haben. Doch ein paar Dinge fallen mir da ganz sicher ein was dein Training angeht.
      Zum einen solltest du ganz klar Schwerpunkte setzen. Das heißt, spezialisiere dich an deinen Trainingstagen. Das kannst du zum einen machen, in dem du ein intensives Intervalltraining, mit Aufwärm- und Auslaufphase auf dem Laufband oder Stepper durchführst. Das kann ruhig auch 30, 40 oder 50 Minuten andauern. Danach dehnst du dich nur noch und machst ein paar kleinere Kräftigungsübungen.
      An einem anderen Trainingstag kannst du ein funktionelles Krafttraining in Form eines Kreistrainings absolvieren. Am besten du baust dir 4-6 Stationen auf. An jeder Station wird eine Übung für eine unterschiedliche Körperregion trainiert. Du kannst auf Zeit oder auf Wiederholungszahl trainieren. Wichtig ist, dass du alle Übungen ohne Pause hintereinander weg trainierst und dann erst am Ende dieser Runde eine vollständige Pause einbaust. Je nachdem wie fit du aktuell bist, empfehle ich dir 3-5 Durchgänge insgesamt.
      Um zusätzliches Körperfett schmelzen zu lassen, ist die Intensität des Trainings der entscheidende Faktor. Kraft und Ausdauer sollten gleichermaßen aber getrennt von einander trainiert werden, damit du zum einen Muskulatur aufbaust und diese dann in deinen Ausdauereinheiten gezielt für die Fettverbrennung einsetzen kannst. Da du schon sehr erfahren bist, regelmäßig trainierst und große Ziele verfolgst, macht ein kombiniertes Training eher weniger Sinn.

      Vielleicht probierst du mal meine Vorschläge aus.

      Was deine Ernährungsweise angeht, so scheinst du kaum Fragen oder Defizite zu haben. 😉

      Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Training und maximale Erfolge.

      Viele liebe Grüße. Kai

    • Hallo Regina,
      auch wenn dein Post schon über ein Jahr alt ist. Vielleicht ist es ja für dich oder jemand anderes noch interssant.
      Mir hat beim Fettabauen geholfen (ich war nie dick, ich hatte nur einen etwas höheren Körperfettanteil) ist Intermittent Fasting (leangains).
      Auch finde ich, dass seit dem ich keine Milchprodukte (außer gelegentlich Ziegenkäse und selten Schafmilchjoghurt) bin ich weniger aufgeschwemmt.
      Und hast du schon einmal deine Schilddrüse untersuchen lassen?
      Nimmst du Hormone (Pille)?
      Beste Grüße
      Lisa

  6. Hallo Nico, seit meiner letzten Schwangerschaft vor 10 Jahren hat sich trotz aller Bemühungen (gesunde Ernährung und viel Sport) mein Gewicht auf die 68/69 kg bei einer Größe von 172cm eingependelt und weigert sich vehemmd davon abzuweichen. Früher hielt ich über 15 Jahre ein Gewicht von 62 kg. Mit wesentlich weniger Achtung auf Kohlenhydrate und Fette und auch wesentlich weniger Sport. Ich mache seit dem 12.01.2014 das Schlankr.de-Programm, bei dem Zucker, Kohlenhydrate und Fette minimiert werden oder gestrichen sind und überwiegend Eiweiß und Gemüse gegessen wird. Zu Beginn nahm ich einen Kilo ab, das allerdings trotz strikter Haltung an den Plan, wieder laut Waage drauf ist und seitdem tut sich irgendwie nix. Es pendelt lustig 100-400 g rauf und runter, aber eine richtige Gewichtsabnahme passiert nicht. Ich mache 3x die Woche ca.1,5 Std. Krafttraining und einmal die Woche 1,5 Std. Ausdauertraining. Bin 47 Jahre alt (falls das wichtig ist). Ich kapier nicht, warum ich ohbwohl ich keine Kohlenhydrate esse, keine Zucker esse oder trinke, keinen Alkohol trinke und auch wenig Obst esse (wegen Fruchtzucker) nicht an Gewicht verliere. Ich habe Angst das die 68/69 kg meine Set-Point-Gewicht geworden ist…nur dann kann ich mir den ganzen Ernährungsaufwand ja auch sparen..LG Regina

    • Hallo Regina.

      Entschuldige bitte unsere späte Antwort. Wir planen gerade unsere zukünftigen Projekte, weshalb es gelegentlich mit den Antworten etwas länger dauern kann.

      Natürlich ist die Situation, so wie du sie beschreibst nicht so einfach einzuschätzen und kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Hast du schon einmal mit einem Arzt darüber gesprochen? Unter Umständen kann er mit dir eine Stoffwechselmessung durchführen um genau zu schauen in welchen Umfängen du welche Energie verbrennst.

      Weiterhin kann es ganz unterschiedliche Ursachen für deinen Gewichtsstillstand geben:

      1. Eine Möglichkeit ist die hormonelle Umstellung. Mit dem Alter nimmt der Körperfettanteil eines jeden Menschen zu. Gleichzeitig geht Muskelmasse im Laufe des Lebens kontinuierlich bis zu einem gewissen Maß verloren. Fettgewebe als passive Körpermasse kann keine Energie verbrennen. Muskelmasse dagegen schon. Diese hormonelle Umstellung kann schwangerschaftsbedingt sein oder auch einfach deinem Alter geschuldet sein. In diesem Fall empfehle ich dir so oder so mit deinem Hausarzt darüber zu sprechen.

      2. Wie trainierst du? Du sagst zwar, dass du dreimal die Woche Krafttraining absolvierst und einmal die Woche Ausdauersport betreibst, doch die Frage ist, wie intensiv du dies machst. Es kommt oft nicht auf die Länge, also den Trainingsumfang an. Vielmehr ist Intensität und Abwechslung gefragt um effektive Trainingsreize zu setzen. Dafür solltest du mal ein Intervalltraining beim Ausdauertraining und ein Pyramidentraining beim Krafttraining ausprobieren.

      3. Die Frage zur Ernährung: Gänzlich auf Kohlenhydrate zu verzichten, macht wenig Sinn. Du brauchst diese Energie um deinen Stoffwechsel aktiv zu halten. Stell dir dazu einmal vor wie ein Auto ohne Treibstoff fahren sollte. Ein Auto braucht Benzin um seine volle Motorleistung auszuschöpfen. Ähnlich ist es bei unserem Stoffwechsel. Du kannst mit etwas Obst vor dem Sport gezielt den Stoffwechsel anregen. Der Zucker verbrennt beim Training sehr schnell, so das du im Anschluss schnell und effektiv an deine Fettreserven ran kommst und diese abbauen kannst. Gänzlich auf Kohlenhydrate zu verzichten, führt mittelfristig dazu, dass du deinen Stoffwechsel einschränkst und du eher Fettdepots aufbaust, als diese abzubauen.

      Wenn du möchtest, kannst du uns gern einmal einen Überblick geben, wie deine Trainings- und Ernährungsgewohnheiten aufgebaut sind. Dann können wir die eventuell noch den ein oder anderen gezielten Tipp geben.

      Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

      Viele liebe Grüße,

      Kai vom Gesundepfunde Team

  7. Danke für die tolle Seite!!!
    Ich stehe eben am Anfang meiner Diät, ich werde Kcal zählen, vor 15 Jahren habe ich damit 20 Kilo abgenommen und nach der Schwangerschaft hat das Kilomonster zugeschlagen.
    Gerade am Wochenende würde mir so ein Refeedtag passen.

  8. Hallo Zusammen!
    Ich kann einen Refeed tag nur Empfehlen habe so 50 kg abgenommen man ist auch viel bewusster und die Diät läuft dadurch viel viel einfacher weil man dann doch auf nichts verzichten muss 10 Stunden noch dann ist es wieder soweit! Kuchen steht schon in der Küche Lassagne im Kühlschrank und meine Schokolade im Schrank lg Uwe

    • Hallo Uwe,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Ich finde es super, dass du deinen persönlichen Weg zum Abnehmen gefunden hast.

      Weiterhin alles Gute,

      Nico

  9. Hi!
    Also ich habe vor ca. 6 Wochen meine Ernährung komplett umgestellt, esse gesünder und bewusster und mache viel Sport.
    Letzten Freitag habe ich mich so über einen Arbeitsvertrag gefreut dass ich Abends noch Feiern war und ich habe mir auch mal was „Ungesundes“ gegönnt.
    Ich habe erkannt dass ein Refeed-Tag bei mir nur dann ansetzt wenn ich danach ein schlechtes Gewissen habe. Diesmal hatte ich das nicht, ich habe alles genossen und mit Freude gegessen. Die Waage hat nicht mehr angezeigt und 2 Tage später hatte ich auch schon wieder 1 kg weniger.
    Fazit für mich: Wenn ich die Dinge, die nicht auf meinem täglichen Speiseplan stehen bewusst esse und kein schlechtes Gewissen dabei habe klappt es super!

    Liebe Grüßlis,
    Stephl

    • Hallo Stephl,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Das mit dem „bewusst essen“ ist ein sehr wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Wenn du die meiste Zeit bewusst gesund isst, dann kannst du dir ohne Probleme ab und zu ohne ein schlechtes Gewissen etwas gönnen.

      Und du kannst wirklich stolz auf dich sein. Du hast es bereits für 6 Wochen geschafft, deine Ernährung umzustellen. Die meisten geben nämlich nach 1 bis 2 Wochen auf. Zieh also weiter durch. Du schaffst das.

      Viele Grüße
      Nico

  10. Vielleicht sollte ich das auch probieren. Zur Zeit bekomme ich vor allem abends immer einen Mega-Heißhunger, meist auf süßes/fettiges…
    Ich könnte mich sicher eher davon abhalten sofort etwas zu naschen, wenn ich mir sage: „Samstag darfst du!“ Vielleicht sollte ich mir unter der Woche sogar eine kleine Liste machen, worauf ich Appetit hatte. Wäre bestimmt interessant zu sehen, ob es am Refeed-Tag immer noch so ist…

    • Hallo Maria,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Wegen deinem Heißhunger kann ich dir noch einen Tipp geben: je ungesünder etwas ist, desto mehr musst du es genießen. Es geht nicht darum, es dir zu verbieten. Wenn du zum Beispiel Heißhunger auf Schokolade hast, dann nimm dir ein Stückchen davon und genieße es richtig. Lass die Schokolade in deinem Mund zerschmelzen. Du wirst sehen, dass dein Heißhunger sehr schnell gestillt sein wird und das du gar nicht mehr so viel Schokolade oder sonstiges essen wirst. Genauso verhält es sich mit fettigen Sachen. Langsamer essen und genießen.

      Probier es einfach mal aus.

      Viele liebe Grüße
      Nico

  11. Ich habe mal mehrere Monate eine sehr strenge Diät gehalten, die zwar effektiv, aber leider nicht auf Dauer sinnvoll war & mit Jojo-Effekt ohnegleichen..
    Auf jeden Fall habe ich mich nur von Gemüse ernährt und 1x in der Woche einen Refeedtag gemacht, an dem ich ALLES gegessen habe, kein Quatsch von wegen gleich viel Fett, mehr Kohlenhydrate oder sowas. Ich hab einfach den ganzen Tag nur gegessen, und zwar alles, was ich wollte und so viel ich konnte : Pommes,Pizza,Süßigkeiten,Chips…
    Am nächsten Tag hatte ich meistens TROTZ dem Volumen im Bauch ca 0,5kg weniger auf der Waage als am Vortag.. Spricht meiner Meinung nach sehr für die Effektivität des Refeedtages :b

    • Hi Vivi,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Refeedtage können sinnvoll sein. Langfristig ist es aber am besten, sich ausgewogen zu ernähren, so dass gar nicht mehr der Bedarf nach einem Refeedtag da ist.

      Viele Grüße
      Nico

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