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Abnehmen mit Kalorien zählen – So geht’s in nur 1 Woche

Das Kalorien zählen ist gerade zu Beginn ein wichtiger Teil deines Abnehmens. Denn durch das regelmäßige Kalorien zählen bekommst du ein genaueres Gefühl dafür, wie viel du essen musst, um erfolgreich abzunehmen.

Dabei musst du nicht jeden Tag bis in alle Ewigkeit alles genau aufschreiben. Es reicht bereits, wenn du dir für 1 Woche notierst, was du alles gegessen hast.


Die Vorteile des Kalorienzählens

  • Du findest heraus, wie viel du aktuell isst. So weißt du dann in Kombination mit deinem Grundumsatz und Gesamtumsatz, wie weit du von deinem gesunden Kaloriendefizit entfernt bist und wie viel weniger du von nun an essen musst.
  • Du erfährst, wie genau sich Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette bei dir verteilen und kannst dir dann überlegen, ob du zum Beispiel weniger Kohlenhydrate zu dir nimmst.
  • Du entwickelst ein Gefühl für die passende Kalorienmenge, so dass du besser einschätzen kannst, wie viele Kalorien bestimmte Lebensmittel haben. Dadurch wird es dir auch nach dem Abnehmen deutlich leichter fallen, dein Gewicht dauerhaft zu halten.
  • Du entdeckst die richtig ungesunden Kalorienbomben. Häufig ist einem gar nicht klar, wie viele Kalorien manche Speisen überhaupt haben. Wenn du dann die Kalorienbomben reduzierst, wirst du leichter ein gesundes Kaloriendefizit erreichen.


So nutzt du Kalorien zählen für dein Abnehmen

Schritt 1: Zähle für 1 Woche Kalorien
Nimm dir ein kleines Notizbuch oder einen Zettel und schreibe dir so genau wie möglich auf, was und wie viel du gegessen und getrunken hast. Benutze am besten eine Küchenwaage oder versuche so gut es geht, deine jeweilige Essensmenge abzuschätzen.

Schritt 2: Bestimme deine Kalorienmenge
Registriere dich auf fddb.info und trage dort 1 Mal am Tag all deine aufgeschriebenen Notizen ein. So findest du schnell und einfach heraus, wie viele Kilokalorien du am Tag zu dir genommen hast.

Sei dir darüber im Klaren, dass alle Ergebnisse nur Richtwerte sind und nicht vollkommen exakt bestimmt werden können. Du hast aber eine gute Orientierung und weißt besser, was du verändern musst, um erfolgreich abzunehmen.

Schritt 3: Analysiere deine Ergebnisse
Gehe jeden der 7 Tage einzeln durch und schaue, wie viel du gegessen hast und ob dir irgendetwas auffällt.

Zum Beispiel entdeckst du, dass du am Mittwoch deutlich mehr Kalorien isst als an den anderen Tagen. Nach kurzem Überlegen fällt dir ein, dass Mittwoch immer dein persönlicher “Entspannen-vor-dem-Fernseher-Tag” ist, an dem du während des Fernsehens viel Süßes und Knabberzeug isst. In Zukunft achtest du nun darauf, an diesem Tag nicht mehr so viel Süßes zu essen und sparst dadurch mehrere hundert Kilokalorien ein.

Neben diesen Erkenntnissen hast du während der 7 Tage auch ein gutes Gefühl dafür bekommen, welche Nahrungsmittel wie viele Kalorien haben. Du tappst seltener in Kalorienfallen und kommst auch ohne ständiges Kalorien zählen aus.


Fazit:
Für kurze Zeit Kalorien zu zählen hilft dir dabei, ein besseres Gefühl zur Ernährung zu bekommen und macht es dir leichter, dauerhaft abzunehmen.



Hast du schon mal Kalorien gezählt? Hat es dir für dein Abnehmen etwas gebracht? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

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57 Kommentare

  1. Ich frage mich, ob man nach dem häufigen Zählen von Kalorien noch Spaß am Essen hat. Das Essen wird zu einer Strapaze. Ich gehe davon aus, dass das Essen schmecken und nicht nur wenige Kalorien enthalten soll. Jeder hat mehr oder weniger ausgeprägtes Gefühl, welche Produkte gesund sind und welche Kalorienbombe enthalten.

    • Hi Matilde,

      deshalb empfehle ich auch, nur für 1 Woche Kalorien zu zählen. Ansonsten vergeht einem wahrscheinlich wirklich der Spaß am Essen, wenn man kleinlichst auf jede Kalorie achtet.

      Es stimmt, dass jeder ein ungefähres Gefühl dafür hat, was gesund und was ungesund ist, doch häufig verschätzen sich die Leute mit den Kalorien, die sie über den Tag essen. Deshalb ist es ganz praktisch, einfach mal Kalorien zu zählen und dadurch sein Gefühl zu verfeinern.

      Viele Grüße und ein schönes Wochenende
      Nico

  2. Naja, vielleicht scheint mir das kompliziert und unnötig zu sein, weil ich selber nie darauf geachtet habe oder achten musste. Ich habe dieses Glück, dass mir schon als Kind die guten Essgewohnheiten beigebracht wurden.
    Viele Grüße
    M.

  3. Ich persönlich halte die Aufforderung zum Kalorien zählen für absolut sinnvoll. Viele wissen gar nicht, wie sie zu ihren vielen Kalorien kommen.
    Die Beschäftigung mit dem, was man isst, und mit seinen Kalorien kann einem ganz neue Erkenntnisse bringen. Ich beispielsweise wusste lange Zeit nicht, dass Brot so viele Kalorien hat. Nach der Umstellung meiner Ernährung begannen die Pfunde dann nur so zu purzeln.

    • Hallo Günter,

      ja, du hast vollkommen recht. Erst durch das Kalorien zählen wird einem häufig bewusst, wie viele versteckte Kalorienbomben es so gibt.

      Viele Dank für deinen Kommentar und alles Gute.
      Nico

  4. Hallo, woher weiß ich denn welches Essen wie viele kcal hat? o.O und wie mache ich das wenn ich zum kartoffelbrei mache (Kartoffeln, salz, muskat, milch, butter) alles zusammen addieren und dazu kein sauerkraut und bratwurst? :D

    • Hallo Katharina,

      entschuldige bitte die späte Antwort.

      Schau mal auf fddb.info. Dort kannst du genau sehen, wie viele Kalorien welche Lebensmittel haben. Und wenn du zum Beispiel Kartoffelbrei machst, schätzt du so gut es geht die Kalorien der einzelnen Zutaten. Eine Küchenwaage hilft dabei enorm weiter.

      Viele Grüße und ein schönes Wochenende
      Nico

  5. Hallo ihr da ich bin echt unzufrieden mit mir, obwohl ich gar nicht so dick bin aber ich mag mich einfach nicht. das mit dem Kalorien zählen hab ich schon mal ausprobiert. Und es ist irgendwie viel schwieriger als gedacht. Ich konnte gar nicht richtig bestimmen wie viel was hat vor allem bei selbst gekochten Mahlzeiten :( Was kann ich tun?

  6. Hallo, ich bin nun seit einer Woche bei fddb angemeldet und trage meine Mahlzeiten und Aktivitäten dort ein. Ich musste feststellen, dass ich viel zu viele Kalorien in Form von Käse und Sahnesaucen zu mir genommen habe. Also wurden Käse und fette Saucen reduziert. Das Aufschreiben der Lebensmittel hat mich auch schon oft davon abgehalten, etwas zwischendurch zu essen. Statt dessen bewege ich mich und kann dann diese Aktivität statt Kalorien eintragen. Ergebnis: 2 Kilo weniger in der ersten Woche.
    Ich bin begeistert und mache weiter!

    • Hallo Rafalet,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Es freut mich, dass du schon die ersten Erfolge feiern konntest.

      Mit der Zeit wirst du ein immer genaueres Gefühl für deine Ernährung bekommen, so dass du bald nicht mehr ständig Kalorien zählen musst.

      Viele Grüße und alles Gute
      Nico

  7. Hallo!

    Ich bin seit September 2012 bei fddb angemeldet (war ein Rat meiner Arbeitskollegin). Ich habe es lange Zeit schleifend gemacht, um mal zu sehen, was ich kalorienbombiges zu mir nehme. Im Januar hatte ich ein Gewichtshoch und habe fddb nun ernsthaft genutzt. Seitdem habe ich nun schon 6 Kilo abgenommen. In anderthalb Monaten wohl nicht schlecht. Mir geht es auch darum langsam abzunehmen. Das schnell Abgenommene landet sonst sowieso bald wieder auf den Hüften.

    Liebe Grüße,
    Marie

  8. Kalorienzählen ist für mich die einzig wirksame Methode zum Abnehmen. Habe schon viele andere Methoden probiert, bin aber immer wieder auf das Kalorienzählen zurückgekommen. Ich habe keine Verbote (esse Schokolade, Chips und Pizza) und esse pro Tag 2000 Kalorien bzw. ca. 1600 bis 1700 Kalorien, da ich z.B. bei etwas, das 120 Kal. hat, dieses mit 200 Kalorien berechne. Das über den ganzen Tag angewendet, ergibt dann die ca. 1600 bis 1700 Kalorien. Wenn ich auswärts esse, dann berechne ich z.B. 1 Pizza immer mit 1000 Kal. oder ein Schnitzel mit Pommes frites auch mit 1000 Kal. Wenn man das konsequent anwendet, dann nimmt man ab. Ich habe jetzt in 7 Monaten bereits 15 Kilo abgenommen. Sport mache ich nicht gross, bin nicht so sportlich. Mit der Zeit ist das Kalorienzählen ganz einfach. Man isst ja meistens wieder das Gleiche und diese Kalorien weiss man mit der Zeit. Ich esse pro Tag drei mal und nichts dazwischen. Das ist für mich am einfachsten. Es hat sich für mich bewährt am Morgen wenig zu essen (1 Müsliriegel, 200 Kal.), damit ich am Mittag und am Abend noch genug Kalorien zur Verfügung. Wenn ich mal auf die Waage stehe und mehr wiege, weiss ich genau, dass das eigentlich nicht sein kann, da ich ja die Kalorien eingehalten habe. Es liegt meistens am salzigen Essen. Somit fällt mir das Durchhalten einfacher, als wenn ich diese Sicherheit nicht hätte. Hoffe nun, noch den Rest von ca. 13 Kilo zu schaffen.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    • Hallo Jrene,

      es scheint so, als ob du deinen, für dich persönlich besten, Weg zum Abnehmen gefunden hast. Das ist großartig. Und genau darum geht es ja. Wir sind alle ein bisschen verschieden und müssen daher selbst ein bisschen teste, bis wir merken, was für uns funktioniert.

      Viele liebe Grüße und weiterhin alles Gute für dein Abnehmen
      Nico

      • Hallo Nico!

        Danke für Deine Unterstützung. Ich bin immer noch am Abnehmen und habe inzwischen nochmals 3.5 kg abgenommen. Es geht natürlich immer langsamer, aber es geht. Und je länger man das macht, umso einfacher wird es. Man gewöhnt sich halt auch daran und der Magen wird ja mit der Zeit auch kleiner und verlangt nicht mehr nach so viel Essen. Ich muss jetzt noch ca. 10 kg abnehmen und bin motiviert es weiter zu machen. Am härtesten ist jeweils der Freitag und der Samstagabend vor dem Fernseher. Aber ich bleibe hart!

        Liebe Grüsse sendet Dir

        Jrene

        • Hallo Jrene,

          schön, dass du dich wieder meldest. Das klingt doch nach wie vor alles sehr gut. Du bist auf dem richtigen Weg und wirkst immer noch entschlossen und motiviert, weiter durchzuziehen.

          Es ist auch gut, dass du gemerkt hast, dass dir Freitag und Samstagabend am schwersten fallen. Darauf kannst du dich jetzt einstellen und vielleicht fallen dir ja auch kleine Hilfen ein, die es dir leichter machen, durch diese beiden Tage zu kommen, ohne zu viel zu essen. (zum Beispiel klein geschnittenes Obst und Gemüse als Ersatz für Knabbereien und Süßes.)

          Ich wünsch dir weiterhin alles Gute und freue mich, wieder von dir zu hören.

          Viele Grüße
          Nico

  9. Hallihallo :)
    Ich habe vor ca 2 Jahren Kalorien gezählt (allerdings durchgehend, nicht nur eine Woche) und so 25 Kilo abgenommen.
    In den letzten 10 Monaten habe ich 12 davon wieder draufgefuttert, die müssen wieder weg!

    Gerade bin ich nur am Überlegen, auf wie viel kcal ich runter gehen kann ohne dass es gesundheitsschädlich ist.

    Es gibt Tage (wenn ich viel zu tun habe (zahnmedizinische Fachangestellte) & kaum Zeit zum Essen habe) da esse ich 500kcal und fühle mich gut. Am Wochenende hingegen fällt es mir schwer unter der 1500-er Grenze zu bleiben, die ich mir gesetzt habe.
    Laut Rechner ist mein Tagesbedarf bei 2700kcal.

    • Hallo Jana.

      Du beschreibst da das perfekte Beispiel das Kalorienzählen eine recht einfache Einstiegs- aber keine langfristige Lösung ist.
      Um abzunehmen und das Gewicht auch langfristig zu halten, mußt du das Zusammenspiel von Ernährung und Bewegung in deinen Alltag einbauen.
      Das heißt auch, dass 500kcal am Tag viel zu wenig sind. Wenn du auf lange Sicht so wenig ißt, wirst du nicht abnehmen, sondern sogar an Gewicht zulegen. Gleichzeitig wirst du dich schlapp und antriebsls fühlen. Damit will ich dir keine Angst machen, sondern nur beschreiben, dass dein Körper ein gewisses Niveau an Energie täglich braucht!! Dies wird als Grundumsatz bezeichnet und stellt letztlich nur dar, wieviel Energie du benötigst um lebenswichtige Funktionen, wie zum Beispiel deine Herz-Kreislauf Aktivität zu regulieren. Steht deinem Organismus weniger Energie zur Verfügung, fängt er an auf Sparflamme zu laufen. Nun fängt er an, die Energie, die er noch bekommt einzulagern. Er bereitet sich sozusagen auf die schweren Zeiten vor und baut Fettdepots auf.
      Um dies zu vermeiden, solltest du jeden Tag grundsätzlich etwa deinen Grundumsatz an Energie zu dir führen. Dieser liegt in deinem Fall bei etwa 1500 bis 1700 kcal. Um ihn genauer zu ermitteln, empfehle ich dir unseren Grundumsatzrechner zu nutzen.
      Generell solltest du auf die Ausgewogenheit und Abwechslung in der Ernährung achten. Produkte, die ein langes Sättigungsgefühl erzielen, solltest du vermehrt in deinen täglichen Ernährungsplan einbauen. Und ein kleiner Tipp noch… Wenn du etwas mehr Bewegung (ich rede nicht vom Leistungssport :-) ) in deinem Alltag unterbringst, wirst du langfristig deinen Grundumsatz steigern und somit der Gefahr des Jojo Effektes deutlich weniger ausgesetzt sein.

      Ich hoffe, wir konnten dir weiterhelfen.

      Viele liebe Grüße. Dein Gesunde Pfunde Team

  10. Huhu, ich habe heute Tag neun und bin von 107,4 auf 103,7 und es fällt mir immer leichter. Bin immer bis 1600 kcal am Tag. Trotzdem Verzicht ich auf nichts. Und meine Waage ist ein guter Begleiter. Ich Messe alles aufs Gramm genau.

    Glg Ines

    • Hallo Ines,

      es freut mich, das du bereits deine ersten Erfolge feiern konntest.

      Achte bitte weiterhin darauf, dass du zwischen Grundumsatz und Gesamtumsatz isst.

      Ich wünsche dir alles Gute für dein weiteres Abnehmen.

      Viele Grüße
      Nico

  11. Hallo, die Kommentare habe ich mit großem Interesse gelesen. Ich habe folgendes Problem: Seit drei Wochen esse ich wenig (ca. die gute Hälfte an Kalorien, die ich dürfte), trinke im Schnitt 1 Liter Wasser und 1 Liter Kräutertee pro Tag und mache jeden Tag 45 – 50 Min. Aerobic (also kein großer Muskelaufbau, sondern Bewegung bei der man ins Schwitzen kommt). Am Wochenende, wenn es richtig Mittagessen gibt, mache ich zusätzlich 30 Min. Balletttraining oder fahre ca. 1 Std. Fahrrad. Trotzdem habe ich innerhalb der ganzen Zeit nur 500g abgenommen. Ich möchte 3kg insgesamt abnehmen. – Was mache ich falsch?
    Vielen Dank für eine Antwort!
    Viele Grüße – Pritpal

    • Hallo.

      Vielen Dank für deinen wertvollen Kommentar. Du beschreibst das heutzutage absolut nicht mehr unübliche Problem von verringerter Stoffwechselaktivität. Häufig passiert dies Leuten, die versuchen durch Reduktionsdiäten schnellstmöglich abzunehmen. Du hast folgendes Problem. Dadurch, dass du schon längere Zeit zu wenig Nahrung (Energie) zu dir führst, hat sich dein Organismus sozusagen zurückgezogen. Er hat sich der Belastung angepaßt und lagert nun alles was er an Energie bekommt ein. Er bereitet sich sozusagen auf schwere Zeiten ohne Nahrungszufuhr vor. Innerhalb dieses Prozesses werden nun Fettdepots aufgebaut, die als einserne Reserve dienen. Natürlich nimmst du nun nicht mehr ab!!
      Um die 3kg mittelfristig doch noch verlieren zu können, musst du anfangen normal zu essen. Versuche drei Mahlzeiten am Tag einzuhalten. Dabei gibt nicht die Masse, sondern die Qualität den Ausschlag. Du musst auch nicht ohne Ende in dich reinschaufeln. Versuche einfach bewußt dreimal am Tag zu essen und deinen Schwerpunkt auf das Frühstück zu legen. Bei deinem Sportpensum wirst du bei ausgewogener Ernährung mittelfristig so oder so abnehmen. ;-)

  12. Huhu, ich hab ja durch Ernährungumstellung und Sport schon über 15 Kilo abgenommen, aber so bald ich mal nicht so extrem wenig und gesund gegessen hab und mal keinen Sport gemacht hab, hab ich gleich viel zugenommen. Jetzt möchte ich mein Wunschgewicht wieder erreichen und halten ohne mir viel verbieten zu müssen und ohne jeden Tag Sport machen zu MÜSSEN! Deshalb versuche ich es jetzt mal mit Kalorienzählen. Meine Frage dazu: Wenn ich mir vorgenommen hab 1500 kcal pro Tag (29,w,zwischen 59 und 60 KG) zu essen, was etwas höher als mein Grundumsatz wäre und trotzdem Sport mache, muss ich die Kaloren die ich verbrenne dann zusätzlich essen? Sonst liege ich dann vielleicht wieder unter meinem Grundumsatz und nehme später wieder zu? Aber falls ja, würde sich der Sport dann ja gar nicht bezahlt machen. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Vielen Dank

    • Hallo Highdeefinition.

      Du darfst im Zusammenhang mit dem Abnehmen ein paar Dinge nicht ganz vergessen. Dazu zählen genetische Grundveranlagung und deine Konstitution. Das heißt, du musst auf jeden Fall feststellen welcher Körpertyp du bist. Darüber hinaus empfehle ich dir mal deinen BMI sowie deinen Körperfettanteil zu bestimmen. BMI kannst du leicht selber ausrechnen und den Körperfettanteil kannst du für wenig Geld in fast jeder Apotheke bestimmen lassen. Wenn dein BMI schon um die 20 ist und du einen verhältnismäßig geringen Körperfettanteil hast, ist natürlich noch mehr Diziplin gefragt um das Gewicht langfristig zu halten oder sogar noch zu reduzieren.
      Weiterhin sind Gewichtsschwankungen von bis zu 4kg durchaus als normal zu bewerten. Das kann zum einen deinem Flüßigkeitshaushalt geschultet sein und zum anderen daran liegen wann du das letzte mal gegessen hast.
      Ich empfehle dir noch Folgendes. Wiege dich nur noch einmal in der Woche, immer amselben Tag und unter denselben Bedingungen. Beispielsweise immer samstags, direkt nach dem Aufstehen. Deine Gewichtswerte vergleichst du dann über einen Zeitraum von 4-6Wochen. Danach kannst du Bilanz ziehen.
      Ich denke, du solltest dich nicht weiter verrückt machen und eher auf dein Sättigungsgefühl hören. Gleichzeitig ist die Qualität deiner Nahrungsmittel der entscheidende Schlüssel zu deiner Traumfigur.

      Dein Gesunde Pfunde Team

  13. Hallo zusammen,
    Ich hab jetzt vielleicht eine blöde frage aber dennoch muss ich sie stellen.Bei vielen diäten & Co sagt man ja das man am besten nach 18 Uhr nicht mehr essen soll. Ist das beim Kalorienzählen relevant zum abnehmen ?

    • Hallo Sarah.

      Vielen Dank für deine interessante Frage. Gut das du sie stellst denn ähnlich wie dir, brennt diese Frage vielen Leuten auf der Seele.
      Aus gesundheitlicher und physiologischer Sicht gibt es keine 18Uhr Schranke, die runter geht und dir damit sagt “ab jetzt besser nichts mehr essen”. Vielmehr entscheidender sind 2 Faktoren, die ich dir nun etwas näher bringen will.
      Zum einen geht es um die Energiebilanz. Sie steht für die Gesamtzahl an Energie, die du im Tagesverlauf zu dir nimmst. Bleibst du in einem negativen Bereich, also im Bereich der negativen Energiebilanz, so bedeutet das, dass du mehr Energie verbrannt als zu dir genommen hast. In diesem Fall ist es irrelevant ob du nach 18Uhr noch etwas isst oder nicht.
      Der zweite Punkt ist dein Biorhythmus. Hierzu muss man sagen, jeder Mensch ist unterschiedlich. Es gibt Menschen, die ihren Tag um 6Uhr morgens beginnen. Dann gibt es Menschen, die erst um 10 aufstehen oder ganz und gar in Schichten arbeiten und abends noch sehr aktiv sind. Darüberhinaus gibt es auch zahlreiche Menschen, die nach ihrer Arbeit zum Sport gehen. Das kann dann auch 17 oder 18Uhr oder sogar noch später sein. Was ich dir damit sagen möchte, ist einfach. Wenn du früh aufstehst und beispielsweise gegen 22Uhr ins Bett gehst, bietet es sich an nach 18Uhr nichts mehr zu essen. Sollte allerdings dein Tag später beginnen, du sehr aktiv sein und du dementsprechend später schlafen gehen, steht auch der Nahrungsaufnahme nach 18Uhr nichts im Wege.
      Ich möchte dir noch folgenden Ratschlag geben. Bevor du mit dem Kalorienzählen beginnst, solltest du deinen Grund,- Leistungs- und Gesamtumsatz ausrechnen. Wenn du das getan hast, machst du dir ein paar Gedanken darüber wie aktiv du bist. Sicher kannst du dir anschließend ganz genau vorstellen ob es problematisch ist nach 18Uhr noch etwas zu essen. ;-)

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

      Viele liebe Grüße.

      Kai vom Gesundepfunde Team

  14. Hallo,
    dieser Post ist zwar schon ne weile her, aber egal.
    Seit etwa 2 Wochen Zähle ich immer meine Kalorien und habe schon 1.5kg abgenommen. Dies schaffe ich mit der GratisApp ‘Lifesum'(gibt auch eine Vollversion).
    Meinen Kalorienzufuhr habe ich auf 800-1000 kcal reduziert. Das klingt jetzt zwar ziemlich wenig, ist es aber nicht. Denn ich esse etwa 1600kcal (oder weniger) und verbrenne etwa die hälfte wieder durch Sport (Joggen, Squats Situps, Schulsport oder Walking). So kann ich mir ab und zu auch mal einen süssen Snack gönnen ;)
    Ziemlich gut an dem App Lifesum finde ich, man hat es leicht die Kalorien zu zählen, man hat Kohlenhydrate, Fette und Eiweiss sehr gut im Blick und man kann die Produkte auch ein scannen.
    Ich kann es nur weiter empfehlen.

    • Hallo Luzia,

      ich finde es gut, dass du eine passende App gefunden hast, die dich tatkräftig beim Abnehmen unterstützt.

      Auh wenn du schreibst, dass du nicht glaubst, zu wenig zu essen, bin ich da ehrlich gesagt ein bisschen skeptischer. Hast du schon mal deine Werte mit dem Gesunde Pfunde Rechner bestimmt?

      Viele Grüße und alles Gute,
      Nico

  15. Hallo Nico,
    vielen Dank für deinen interessanten Artikel, dem ich nur zustimmen kann.
    Von einem dauerhaften Kalorienzählen halte ich gar nichts – ich finde es sogar gefährlich, weil man leicht in ein zwanghaftes Verhalten hineinrutschen kann.

    Das kurzfristige Kalorienzählen finde ich auch spannend und sinnvoll, um ein Gefühl für das eigene Essverhalten zu bekommen.

    Allerdings war mein Ergebnis etwas überraschend: Ich nehme de fakto nicht zu viele Kalorien zu mir und nehme trotzdem immer weiter zu. Ich war immer super schlank und bin jetzt an der Grenze zum Übergewicht. Mehr sollte es also wirklich nicht werden.

    Zum Hintergrund: Ich habe eine Schilddrüsenerkrankung (Hashimoto) und gehe davon aus, dass mein Grundumsatz (trotz optimaler Einstellung mit Medikamenten) viel niedriger ist als der errechnete Wert.

    Nur: Wie finde ich das heraus?
    Habt ihr dazu eine Idee?

    Liebe Grüße
    Leonie

    PS Von Ärzten höre ich übrigens regelmäßig, dass es keinen Zusammenhang zwischen zwischen der Gewichtszunahme und Hashimoto gibt. Angeblich ist das ja nur eine Ausrede von Leuten, die sich zu wenig bewegen…

    • Hallo Leonie.

      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Du beschreibst da natürlich einen ganz speziellen Fall.
      Die Problematik, die deine Krankheit im Verlauf zeigt, ähnelt der einer Schilddrüsenunterfunktion. Leider kann es hierbei zu einer Gewichtszunahme als Nebenwirkung kommen. Selbst wenn du medikamentös eingestellt bist, kannst du hier nur geringen Einfluss ausüben.

      Was die Berechnung und Anwendung deines Grundumsatzes angeht, so solltest du dich grundsätzlich nicht unter deinem errechneten Wert ernähren. Der Grundumsatz steht für die Energie, die du benötigst um lediglich deine lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Bleibst du zu lange unter deinem Grundumsatz, führt dies zu Abnehmblockaden, Stoffwechselstörungen und Fetteinlagerungen. Versuche dich also an dem errechneten Wert zu orientieren.

      Auf die Aussage deiner Ärzte kannst du definitiv auch hören. Es besteht ein entscheidender Zusammenhang zwischen Bewegung und Gewichtszunahme. Ein Plus an Bewegung oder ganz und gar regelmäßiges Training erhöht deinen Grund- und Gesamtumsatz. Da deine Muskulatur aktiviert und gekräftigt wird, kann regelmäßige Bewegung dazu führen, dass du abnimmst oder zumindest nicht weiter zunimmst. Neben diesen Effekten hat Bewegung auch positive Einflüsse auf dein Her-Kreislaufsystem.

      Vielleicht versuchst du zukünftig noch bewusster zu leben und dich weniger von den Medikamenten leiten zu lassen. Ich bin sicher, dass du medikamentös gut eingestellt bist. Fängst du nun an dich etwas ausgewogener zu ernähren und etwas mehr zu bewegen, wirst du sicher auch schon bald drohende Gewichtszunahme aufhalten können. ;-)

      Viele liebe Grüße,

      Kai vom Gesundepfunde Team

  16. Hallo Kai,
    danke für deine Antwort!
    Leider habe ich es noch nicht ganz verstanden…

    Es gibt ja einen Grundumsatz und einen Bewegungsumsatz. Unter dem Grundumsatz würde ich auf keinen Fall bleiben wollen. Aber wie errechne ich meinen tatsächlichen Kalorienbedarf? Die mir bekannten Zahlen scheinen de fakto zu hoch zu sein und die ausgewogene Ernährung alleine scheint auch nicht zu reichen.

    Dein Kommentar, dass ich auf die Aussage meines Arztes “definitiv hören” soll, verwundert mich etwas. Die Aussage meines Artzes war, dass Schilddrüsenprobleme und Gewichtszunahme nichts miteinander zu tun haben. Du schreibst am Anfang deines Kommentars das Gegenteil.

    Zum Thema Bewegung hätte ich vielleicht noch erwähnen sollen, dass ich u.a. jeden Tag 15km Rad fahre. Ich fand die Bemerkung meines Arztes daher absolut daneben. Mir ist schon klar, dass Bewegungsmangel zu Übergewicht führt. Aber das ist definitiv nicht mein Problem!

    Viele Grüße
    Leonie

    • Hallo Leonie.

      Vielleicht habe ich mich wirklich etwas missverständlich ausgedrückt. Deswegen möchte ich es nun noch einmal durchgehen.

      Zunächst muss man Grund- und Leistungsumsatz (Bewegungsumsatz) getrennt voneinander betrachten. Der Grundumsatz umfasst die Energie, die dein Körper zur Aufrechterhaltung seiner lebenswichtigen Funktionen benötigt. Der Leistungsumsatz beschreibt die Energie, die du unter gewissen Anstrengungen (diese können körperlicher und geistiger Natur sein) verbrennst. Gemeinsam bilden Grund- und Leistungsumsatz den Gesamtumsatz.
      Damit du dir einen genauen Überblick verschaffen kannst, empfehle ich dir unseren Grund- und Gesamtunsatzrechner. Da findest du alle wichtige Infos zu Thema und kannst dir auch genau berechnen wieviel Kalorien du zu dir nehmen kannst.

      Was die zweite Frage angeht…
      Deine Krankheit zeigt im Verlauf einige Gemeinsamkeiten zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Dabei kann es also auch dazu kommen, dass du an Gewicht zulegst. Möglicherweise kann dies auch eine medikamentöse Einstellung nicht verhindern.

      Was ich allerdings meinte, war Folgendes.
      Dein Arzt sagte, dass du mit einem ausreichenden Maß an Bewegung einen positiven Einfluss auf dein Gewicht ausüben kannst. Und damit hat er völlig recht!! Ohne Bewegung wird deine Gewichtszunahme weiter voran schreiten. Fängst du an ausreichend Bewegung in einen Alltag zu integrieren, möglicherweise auch regelmäßig zu trainieren und du deine Ernährung zusätzlich bewusst und ausgewogen umstellst, senkst du nicht nur Risikofaktoren, sondern hast auch auf Dauer die Chance dein Gewicht zu halten oder sogar etwas abzunehmen.

      Ich hoffe, du hast mich nun etwas besser verstanden.
      Dein Arzt wollte dir vermutlich lediglich aufzeigen, dass es in deiner eigenen Hand liegt und du dich weniger auf Medikamente verlassen solltest.

      In diesem Sinne, ein Hoch auf die Bewegung. ;-)

      Viele liebe Grüße Kai

      • Lieber Kai,
        vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich finde es wirklich toll, dass ihr euch hier die Mühe macht, auf Fragen und Kommentare zu antworten.

        Allerdings glaube ich, dass wir immer noch aneinander vorbei reden.

        Die “Rechner” zum Berechnen des Grundumsatzes kenne ich ja wie gesagt. Allerdings erscheinen mir die Ergebnisse viel zu hoch, weil sich diese Rechner natürlich an gesunden Menschen orientieren. Bei Hashimoto scheint der Kalorienbedarf insgesamt niedriger zu sein.

        Meine Frage, wie ich diesen niedrigeren Bedarf bei Hashimoto berechnen kann, ist damit immer noch nicht beantwortet.
        Ich werde mich jetzt einfach an eine Ernährungsberaterin wenden, die mir sicher weiterhelfen kann.

        Dann schreibst du, dass ich “anfangen” soll, “ausreichend Bewegung in den Alltag zu integrieren”.
        Da weiß ich jetzt wirklich nicht, ob ich lachen oder mich ärgern soll.

        Ich fahre wie gesagt im Schnitt 15km Rad pro Tag, habe eine Tätigkeit, bei der ich viel auf den Beinen bin und mache abends noch Hanteltraining und Gymnastik. Ein Auto habe ich nicht, ich verzichte auf Aufzüge und bemühe mich auch sonst um viel Bewegung im Alltag. Denn ich stimme mit dir und meinem Arzt völlig überein, dass Bewegung wichtig ist.

        Womit genau soll ich jetzt also “anfangen”…?
        ;-)

        Richtig ist: Ich gehe nicht mehrfach pro Woche ins Fitness-Studio, weil es mir dafür an Zeit und Geld fehlt. Allerdings frage ich mich, ob die Leute, die zweimal pro Woche mit dem Auto ins Fitness-Studio fahren, um sich dort auf ein Fahrrad oder ein Laufband zu stellen, wirklich mehr tun.
        Egal! :-)

        Sollte ich noch Infos zum Thema Grundumsatz bei Hashimoto finden, lasse ich es euch gerne wissen!
        Das ist, wie du in deinem ersten Kommentar richtig schreibst, ja wirklich ein “spezieller Fall”.

        Viele Grüße
        Leonie

        • Hallo Leonie.

          Ich verstehe, dass du etwas verzweifelt bist.
          Es zeigen sich immer wieder Trends, dass Experten dazu raten die Grundumsatz-Berechnung bei Patienten mit Schilddrüsenunterfuktion um 200-250kcal zu senken. Damit müsstest du deine Berechnung auch um etwa 250kcal nach unten kalkulieren.
          Ich rate dir allerdings dazu, dass nur so lange zu tun, bis der Hormonmangel medikamentös richtig ausgeglichen ist. Das bedeutet aber auch, dass du deine Werte noch einmal von einem Arzt prüfen lassen solltest. Wenn er dir deine Werte bestätigt, macht eine Ernährung unter dem Grundumsatz überhaupt keinen Sinn. Damit kommst du nur vom Regen in die Traufe…

          Wenn du dir nach wie vor unsicher bist, kann ich dir noch einmal empfehlen die Qualität deiner Ernährung sowie den Abwechslungsreichtum und die Intensität deines Trainings zu prüfen.
          Wenn du nach all diesen Überlegungen immer noch keinen Ansatz finden solltest, stellt die Konsulation eines Ernähungsexpertens durchaus eine sinnvolle Variante dar. Doch lass dir keine Diät oder eine Maßnahme andrehen, bei der du Nährstoffe ins Unermäßliche reduzierst. Das kann nämlich dann auch wieder gesundheitliche Konsequenzen haben und langfristig zum Jojo Effekt führen.

          Ich wünsche dir alles Gute. Ich bin mir sicher, du findest einen Weg.

          Viele liebe Grüße, Kai

  17. Hallo!

    Ich zähle seit August 2012 kalorien. Hab im August 2013 nach nur 1 Jahr 23 kg verloren und mein wunschgewicht erreicht. Seitdem bin ich am halten. Dazu muss ich gestehen,dass ich kein Sport gemacht habe. Nur durch die Führung des Tagebuchs und einhalten der 80 Prozent vom gesamtbedarf habe ich an Gewicht verloren.Lästig find ich das führen nicht, Lebensmittel sind schnell eingegeben und die erstellten Listen mit den Eigenen Rezepten sind fix übernommen. Mein kochverhalten hat sich auch verändert, ich benutze keine Tütchen mehr.
    …und das beste es ist kostenlos, nicht wie einige Programme die viel kosten und der Jo-Jo folgt.

    Vg. an alle Mitstreiter ;)

  18. Lieber Kai,
    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich finde es wirklich toll, dass ihr euch hier die Mühe macht, auf Fragen und Kommentare zu antworten.

    Allerdings glaube ich, dass wir immer noch aneinander vorbei reden.

    Die “Rechner” zum Berechnen des Grundumsatzes kenne ich ja wie gesagt. Allerdings erscheinen mir die Ergebnisse viel zu hoch, weil sich diese Rechner natürlich an gesunden Menschen orientieren. Bei Hashimoto scheint der Kalorienbedarf insgesamt niedriger zu sein.

    Meine Frage, wie ich diesen niedrigeren Bedarf bei Hashimoto berechnen kann, ist damit immer noch nicht beantwortet.
    Ich werde mich jetzt einfach an eine Ernährungsberaterin wenden, die mir sicher weiterhelfen kann.

    Dann schreibst du, dass ich “anfangen” soll, “ausreichend Bewegung in den Alltag zu integrieren”.
    Da weiß ich jetzt wirklich nicht, ob ich lachen oder mich ärgern soll.

    Ich fahre wie gesagt im Schnitt 15km Rad pro Tag, habe eine Tätigkeit, bei der ich viel auf den Beinen bin und mache abends noch Hanteltraining und Gymnastik. Ein Auto habe ich nicht, ich verzichte auf Aufzüge und bemühe mich auch sonst um viel Bewegung im Alltag. Denn ich stimme mit dir und meinem Arzt völlig überein, dass Bewegung wichtig ist.

    Womit genau soll ich jetzt also “anfangen”…?
    ;-)

    Richtig ist: Ich gehe nicht mehrfach pro Woche ins Fitness-Studio, weil es mir dafür an Zeit und Geld fehlt. Allerdings frage ich mich, ob die Leute, die zweimal pro Woche mit dem Auto ins Fitness-Studio fahren, um sich dort auf ein Fahrrad oder ein Laufband zu stellen, wirklich mehr tun.
    Egal! :-)

    Sollte ich noch Infos zum Thema Grundumsatz bei Hashimoto finden, lasse ich es euch gerne wissen!
    Das ist, wie du in deinem ersten Kommentar richtig schreibst, ja wirklich ein “spezieller Fall”.

    Viele Grüße
    Leonie

  19. Hallo Ihr Lieben,

    erst mal DANKE für so eine informative Seite.

    Ich habe mich am 10.1.2014 bei FddB angemeldet, und führe dort nun mein Ernährungstagebuch.

    Vor mehr als 10 Jahren habe ich doch recht viel zugenommen, und halte seit dem mein (Über-)Gewicht (54 J; 160cm; 84kg). d.H. ICH konnte essen was ICH wollte und habe nicht zugenommen — und ich war nicht unglücklich. Der Kleiderschrank ist voller Sachen die gut passen — klar bei über 10 Jahren (Über-)Gewicht gehalten.
    Nun habe ich in alten Fotos gestöbert – und habe festgestellt: mit 15-20 kg weniger sah ich in MEINEN Augen “besser” aus.

    Also am 10.1.2014 beschlossen: JETZT ran an den Speck. Und siehe da es funktioniert…

    Ich schreibe ALLES auf, sobald die Hand zum Mund geht. Ich plane Mahlzeiten und schaue vorher ob es von meiner Gesamtkalorienzahl passt – und wenn nicht suche ich nach alternativen Teile der geplanten Mahlzeit auszutauschen. Ich esse weiterhin nur Dinge die mir auch schmecken! Nur viel bewusster. Hunger habe ich nach wie vor nicht. Zwinge mich auch nicht zum Frühstück (mache ich schon seit 25 Jahren nur sehr selten).

    Ich finde Kalorienzählen ist eine gute Sache um erst einmal den Überblick zu erlangen WAS MAN EIGENTLICH ISST und WAS MAN GGFS. AUSTAUSCHEN KANN.
    Sorry, ist doch mehr geworden als ich wollte…..

    • Hallo Heide,

      das klingt alles sehr gut. Du scheinst deinen persönlichen Weg zum Abnehmen gefunden zu haben. Das ist super!

      Ich empfehle auch jedem, auch wenn es nur 3 Tage sein sollten, für gewisse Zeit Kalorien zu zählen, da wie du schon schreibst, es einem schwarz auf weiß aufzeigt, was man wann, in welcher Menge isst. So kann man dann relativ schnell die versteckten Kalorienbomben oder andere ungesunde Lebensmittel reduzieren.

      Vielen Dank für deinen Kommentar und weiterhin alles Gute.

      Viele Grüße
      Nico

  20. Hallo Nico, danke für die Antwort!
    Eure Seite hat mich jedenfalls so motiviert, dass ich mir, als “Nichtsportler”, jetzt 50x Rehasport habe verschreiben lassen.
    Ist vielleicht noch nicht viel—- aber doch etwas!

    Nochmals PRIMMA SEITE

    • Hallo Heide,

      das ist toll. Das freut mich ungemein!

      50x Rehasport sind doch ein super erster Schritt.

      Ich wünsch dir alles Gute. Und nochmals vielen Dank für deine netten Worte.

      Viele Grüße
      Nico

  21. Lieber Nico

    Auch mich beschäftigt die Frage, wie ich meine sportlichen Aktivitaeten bei der täglichen Kalorienzufuhr miteinrechne. Ich habe Grundumsatz 1440 und Lesitungsumsatz 860 ausgerechnet. Mache alle zwei Tage Sport und verbrenne dort zwischen 250 und 600 kcal.

    Wie berechne ich nun meine Kalorienmenge, wenn ich abnehmen will? Hab jetzt 1,5 Woche ca. 1200 kcal zu mir genommen und viel Sport gemacht und kein Gramm abgenommen.

    Danke für deine inputs.

    Eva

    • Hallo Eva,

      dir wird unser Gesunde Pfunde Rechner weiterhelfen:
      http://www.gesundepfunde.com/grundumsatz-leistungsumsatz-gesamtumsatz-berechnen/

      Gib dort bitte deine Daten ein und spiele einfach mal bei 2. verschiedene Wochentage durch, so dass du genau weißt, wie viel du zum Abnehmen an welchem Wochentag ungefähr essen solltest. Wenn du also alles eingegeben hast, steht bei Kalorienbedarf zum Abnehmen, wie viel du an dem Tag essen solltest. Grundsätzlich ist der Kalorienbedarf zum Abnehmen der Mittelwert aus Grundumsatz und Gesamtumsatz (jedoch maximal 500kcal unter dem Gesamtumsatz, da es sonst zum Hungerstoffwechsel kommt und das Abnehmen schwieriger werden würde).

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

      Viele Grüße
      Nico

  22. Vielen Dank für diese informative Seite. vor 8 Jahren habe ich mit Weight Watchers 35 kg abgenommen und dieses Ergebnis ziemlich konstant halten können. Da ich mich mit einer Größe von 1,62 m und 64 kg jedoch nicht im optimalen grünen BMI Bereich befinde, begann ich zu Beginn des Jahres bewusst auf meine Kalorien zu achten, um mit ca. 55 kg bei meinem Idealgewicht zu landen.
    Wie gesagt, bin ich 1,62 m groß, fast 30 Jahre alt und liege aktuell bei 56,6 kg. Kalorien habe ich mit der App Lifesum gezählt. Diese Schlug mir zu Beginn der App 750 kcal pro Tag zum Erreichen meines Wunschgewichtes vor – die Umsetzung war mittels bewusstem Einkaufen und Kochen und etwas Sport auch nicht problematisch. Nun habe ich mich bereits mit dem Erhalt des Gewichtes beschäftigt (zumal in 2 Tagen ein 13tägiger USA-Urlaub ansteht) und bin erschrocken auf Information zu Grundumsatz & Co. gestossen. Dieses war mir vorab überhaupt nicht bewusst. Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, wie ich meinen (wahrscheinlich eingeschlafenen) Stoffwechsel so an eine erhöhte Kalorienzufuhr gewöhnen kann, ohne dass dieser jedes Kalorie für die nächste ‘Hungersnot’ speichert…

  23. Hallo Sarah,

    entschuldige bitte die späte Antwort.

    Drei Dinge sind für dich jetzt wichtig:

    1. Genug essen. Nutze bitte unseren Gesunde Pfunde Rechner und bestimme damit deinen Kalorienbedarf zum Abnehmen. Iss dann über die nächsten Tage und Wochen langsam wieder mehr und nähere dich schrittweise deinem Kalorienbedarf an.

    750 Kalorien sind dabei leider wirklich viel zu wenig. Dein Körper braucht genügend Energie, um richtig funktionieren zu können. Und nur, wenn dein Körper richtig funktioniert, ist er auch bereit, sich langfristig von den überflüssigen Pfunden zu trennen.

    2. Gesund essen. Dein Körper braucht genügend Nährstoffe. Daher ist es wichtig, dass du dich gesund ernährst, d.h. grob Vollkornprodukte statt Weizenmehlprodukte, reichlich Wasser trinken, wenig Fleishc essen (wenn dann eher Geflügelfleisch), 1-3x die Woche Fisch und täglich ca. 5 POrtionen Obst und vor allem Gemüse essen.

    3. Genug bewegen. Ideal ist es, wenn du ca. 3x die Woche für mindestens 30 Minuten Sport treibst, bei dem du dich auspowerst. Wichtig ist vor allem, dass du eine Sportart findest, die dir Spaß macht. Zusätzlich ist es hilfreich, wenn du dich auch im Alltag viel bewegst und häufiger auf das Auto verzichtest. Gerade die Bewegung ist sehr wichtig, wenn du den Jojo-Effekt verhindern willst.

    So wie dir geht es dabei vielen anderen auch. Du bist also nicht allein mit diesem Problem. Genau deshalb haben wir vor kurzen ein eBook mit dem Namen Bloß nicht wieder zunehmen! geschrieben. Darin gehen wir genauer auf die bereits genannten 3 Punkte ein. Ich bin kein Freund von dreister Schleichwerbung und empfehle dir daher nur unser eBook, weil es für dich Sinn amchen würde.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.

    Wohin genau geht denn dein USA-Urlaub? Ich war vor einigen Jahren schon mal in San Francisco und hatte eine tolle Zeit.

    Viele Grüße
    Nico

  24. Hallo,
    ich habe eure Kommentare gelesen
    und bin ein wenig fraglich geworden  ich habe seit
    vier Tagen angefangen meine Kalorien zu zählen bis jetzt
    komme ich bis maximal 1050 am tag ( meistens aber 700-900)
    Ich trinke viel ( mehr als 3 Liter pro Tag)
    Dazu mache ich auch sport, fahre jeden tag 1 Stunde
    Fahrrad und drei mal die Woche Fitness Studio! Ich bin sehr
    klein leider ( 157 groß und durch stress in den letzten monat
    zugenommen, wiege heute 66,7 …)
    Ich esse viel Eiweiß und wenig Kohlenhydrate, bis jetzt habe ich
    kein Hunger gefühl gehabt, nun meine frage- mache ich alles richtig
    kann ich so in 6 wochen ca 5-10 kg abnehmen? Und quark soll
    gut sein, stimmt das? Ist das einzige was ich nicht jeden tag essen konnte
    wobei momentan ich es mache !
    Ich hoffe jemand antwortet bald,
    vielen dank loli

  25. Hallo lolisa,

    da ich dir helfen möchte, komme ich gleich auf den Punkt:

    Ja, du kannst wahrscheinlich in den nächsten 6 Wochen 5-10 kg abnehmen, wenn du das tust, was du geschrieben hast. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr sehr hoch, dass du danach wieder zunehmen wirst. Der Hauptgrund dafür ist, dass du zu wenig isst.

    Benutze bitte mal den Gesunde Pfunde Rechner, um deinen persönlichen Kalorienbedarf zum Abnehmen zu berechnen. Wenn ich deine Daten eingebe und normale körperliche Aktivitäten dazurechne, komme ich auf ca. 1700 kcal als ersten Richtwert. Du isst aktuell also ca. 700-900 kcal zu wenig. Und das wird sehr wahrscheinlich zum Jojo-Effekt führen. Details dazu findest du hier:
    Deshalb führt zu wenig Essen unausweichlich zum Jojo-Effekt

    Am gesündesten ist es, wenn du langsam wieder mehr isst. Du musst nicht von heute auf morgen gleich doppelt so viel essen. Steigere dich langsam Schritt für Schritt und nähere dich deinem Kalorienbedarf zum Abnehmen an. Gerade weil du viel Sport treibst (was toll ist!), braucht dein Körper auch mehr Energie.

    Zum Thema Quark:

    Magerquark ist gesund. Er enthält viel Eiweiß, kein Fett und hat wenig Kalorien. Du könntest dir zum Beispiel ein bisschen Obst dazumachen, damit es besser schmeckt.

    Ansonsten gilt: es kann nicht das Ziel sein, dass du dich konstant dazu zwingst, etwas zu essen, dass dir gar nicht richtig zu schmecken scheint.

    Wenn du langfristig abnehmen und dein Gewicht halten willst, musst du auch langfristig denken. Stelle deine Ernährung langsam so um, dass du sie ein Leben lang einhalten kannst. Du wirst dadurch wahrscheinlich nicht 5-10 kg in den nächsten 6 Wochen verlieren, aber dafür auch viel bessere Chancen haben, dein Gewicht dauerhaft zu halten.

    Melde dich einfach wieder, wenn du noch Fragen hast.

    Viele Grüße
    Nico

    • Hallo Nico,

      danke für deine schnelle Antwort.
      Ich habe noch eine Frage und zwar möchte ich zwar langfristig gesund mein Traum- und Idealgewicht erreichen und halten, jedoch würde ich gerne in den nächsten 5Wochen bis zu meinem Sommerurlaub möglichst viel abnehmen.
      Ist es möglich und gesund, die nächsten 5 Wochen nur ca. 1000kj am Tag zu essen, wobei ich mich satt fühlen möchte, und danach mehr zu essen sprich jeden Tag 500KJ weniger als mein Gesamtumsatz zu essen?

      Vielen Dank
      Lolisa

      • Hallo lolisa,

        es ist leider nicht gesund. Du schickst deinen Körper damit auf eine Achterbahnfahrt. Wenn du wirklich abnehmen willst, ist es wichtig, dass du verstehst, dass dein Körper nur das Beste für dich will. Lies dir bitte mal hier den ersten Beitrag durch:
        “SIE” und “IHR KÖRPER”

        Letztlich ist es deine Entscheidung: Ist dir das Abnehmen oder deine Gesundheit wichtiger?

        Du musst selbst für dich entscheiden, wie wichtig es dir ist, 5kg für einen 1-2 wöchigen Urlaub abzunehmen. Wenn du dich dafür entscheidest, musst du eben akzeptieren, dass du in den Hungerstoffwechsel kommst und spätestens nach deinem Urlaub sehr wahrscheinlich die Konsequenzen zu spüren bekommst.

        Ich wünschte, ich könnte dir hier etwas Positiveres schreiben, aber so sieht leider die Realität aus.

        Viele Grüße
        Nico

  26. Hallo zusammen!

    Ich verfüge über eine 20-jährige Diäterfahrung und kenne den Jojo leider sehr gut. Vieles hab ich ausprobiert, doch vom Kalorienzählen hielt ich nichts.

    Versuch macht kluch :-) Meine Meinung hab ich geändert ;-) Seit Mitte Februar 2014 zähle ich Kalorien und nehme erfolgreich ab. Ich habe gelernt, dass ich zuletzt (seit 4 Jahren) zu wenig ass, meistens 600- 1000 Kalorien am Tag. Ich konnte kaum glauben, dass ich plötzlich so viel essen kann und wirklich ohne Verzicht jede Woche ca. 400 Gramm abnehme. Ich esse jeden Tag etwas Süsses, gehe ins Restaurant und habe wahnsinnig viel gelernt. Leider kann ich ganz schlecht Mengen schätzen und wiege darum zu Hause (fast) alles ab. Öl wird nur noch abgemessen in die Pfanne gegeben und mit dem Pinsel verstrichen. Mit der täglichen Kocherei tu ich mich noch etwas schwer. Aber wenn ich den Erfolg anschaue (fast 10 Kilo sind schon weg), kommt die Motivation von alleine wieder!

    Bis jetzt läuft es wirklich ausgezeichnet. Ich strebe keine schnelle Abnahme an, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung und eine gesunde Veränderung der Essgewohnheiten. Die schnellen Versuche hab ich hinter mir. Die haben mir ausser quälendem Verzicht, Heisshungerattacken und Jojo nichts gebracht. Seit Februar hatte ich keine einzige Heisshungerattacke, fühle mich viel wohler und ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich etwas Süsses oder Pizza esse. Mehr Bewegung muss ich noch in den Alltag einbauen.

    Für mich habe ich gelernt, dass langsame Veränderungen ohne Verzicht viel, viel einfacher auf Dauer umzusetzen sind.

    Wenn ich das früher gewusst hätte, wäre, mir viel Leid erspart geblieben.

    • Hallo Marlene,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich hoffe, er ermutigt auch andere, das Kalorien zählen für einige Tage auszuprobieren.

      Viele Grüße und weiterhin alles Gute beim Abnehmen
      Nico

  27. Hallo Nico,
    vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Ich fange heute an richtig gesund zu essen
    ( also bis jetzt war auch alles gesund, viel salat, Quark und Gemüse)
    Dann kann ich ja noch etwas anderes halt essen ;-)
    Ich Danke dir nochmal und ich werde mich melden wie es in den
    nächsten Wochen laufen wird!
    Schöne grüße

    • Hallo lolisa,

      alles klar. Das hört sich doch gut an. Geh es langsam an und höre auf deinen Körper. Dann wirds auch mit dem Abnehmen klappen. ;-)

      Viele Grüße
      Nico

  28. Hallo,
    also ich muss sagen, dass ich es momentan auch mit dem Kalorienzählen versuche und damit sehr zufrieden bin. Ich hab dafür die App Fatsecret. Die finde ich als sehr gut, weil man jeden Tag auch seine Aktivitäten (mit sitzen, stehen, ruhen, schlafen) ganz leicht eintragen kann und dann jeden Tag seinen ungefähren Umsatz sieht. Sodass man auch direkt sieht, dass ein fauler Sonntag natürlich einen anderen Kalorienverbrauch hat. ;)
    Ich finde diese App auf jeden Fall besser als die von fddb. Einzig die Portionsgrößen sind hier nicht so viele voreingestellt, sondern man muss die Grammzahl selbst wissen(was ich mit fddb meistens rausfinde), heißt ich benutze beide Apps in Kombination, allerdings Fatsecret ist die, die ich als mein Tagebuch nutze.

    Ich muss dazu sagen, dass ich nie Gewichtsproleme hatte und auch jetzt das Abnehmen nicht wirklich nötig habe. Aber mich stören die 3-4kg eben, weil es nicht mehr mein Wohlfühlgewicht ist und da ich auch klein bin merke ich es vor allem an den Hosen. Und es stört mich einfahc, wenn ich in den Spiegel gucke.
    Ich habe festgestellt, dass es mir durch das Zählen der Kalorien leichter fällt mich zu beherrschen, weil ich mich dann immer frage, ob die Kalorien echt sein müssen. Und da ich ein kleiner Zahlenfreak bin, will ich auch immer brav unter den Kalorien bleiben, selbst wenn es nur 1kcal ist an manchen Tagen. Ich bin aber auch nicht so, dass ich zu wenig esse, es fällt mir nur so leichter Maß zu halten. Denn für die, die das kennen, dass man eigentlich nicht wirklich abnehmen muss, da fehlt es oft an der Disziplin und man denkt einfach “Ist jetzt auch egal”. Aber die letzten 2 Wochen funktioniert das mit dem Zählen gut. Ich mache es also auch länger als eine Woche, da ich das einfach interessant finde und das irgendwie für mich brauche.
    Ich habe das Glück, dass wenn ich mein Gewicht erreicht habe, ich nicht so schnell wieder zunehme, wenn ich dann mal viel zu viel esse.
    Ich wollte erst nur mit Sport(Laufen) abnehmen, aber da ich bei sowas leistungsorientiert bin und mich da viel eingelesen habe, ist ja logisch, dass es ohne eine gesunde Ernährung schwerer ist seine Leistung zu steigern.
    So haben mir sowohl Kalorienzählen, als auch der Sport bisher ganz leicht dazu verholfen, dass ich von Allein meine Ernährung umgestellt habe und gesund angepasst habe. Ich esse für mein Leben gern und achte momentan einfach, dass ich zwar viel esse, aber eben Kalorienärmer und durch die App fällt es mir echt leicht den Süßigkeiten zu entsagen, die ich normalerweise echt in Massen esse. :)

    So jetzt ist mein Kommentar länger als gedacht, aber vielleicht hilft es ja jemand und motiviert jemanden ;)

    Liebe Grüße

    • Hallo Maxelli,

      vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Kommentar zu schreiben.

      Auf 2 Punkte möchte ich kurz eingehen:

      1. “Und da ich ein kleiner Zahlenfreak bin”: Das ist der entscheidende Punkt. Ich finde es super, dass du mit dem Kalorien zählen etwas gefunden hast, dass für dich funktioniert. Viel zu wenige fragen sich, welcher Typ Mensch sie sind und welche Art des Abnehmens ihnen am leichtesten fallen würde.

      2. Zu Fatsecret: Ich hab mal vor ein paar Monaten mir 3 Apps angeschaut und geprüft, was die Apps für einen Kalorienbedarf zum Abnehmen angeben. Die App von Fatsecret war damals meiner Meinung nach am genauesten. Der ausgegebene Wert liegt sehr nahe an den Werten des Gesunde Pfunde Rechners und bietet damit einen guten ersten Orientierungspunkt.

      Ich wünsche dir weiterhin alles Gute.

      Viele Grüße
      Nico

  29. Erstmal ein riesengroßes Lob: Tolle Seite und so schön und einfach die viele Dinge wie Grundumsatz, refeed-day etc. erklärt! Ich bin total begeistert!!!

    Ich habe selbst im Jahr 2009/10 30 kg mithilfe Kalorienzählens abgenommen.

    Ich bin Ingenieurin – also ein sehr technisch-mathematisch denkender Mensch. Für mich vergeht beim Kalorienzählen nicht die Lust – sie kommt. Daher finde ich es auch toll, dass ihr sagt, dass jeder für sich die passende Methode nutzen sollte! Gerade Frauen haben ja oftmals das Problem, dass sie mathematisch eher nicht so begabt sind – da helfen dann die Wege wie low carb oder SiS – denn diese sind nichts anderes als Ernährungsumstellungen, die am GU orientiert sind.

    Was ich aber nicht so gut finde bei euch ist der Umgang mit dem Wort Diät. Ursprünglich kommt dieses aus dem Griechischen (“δίαιτα”) und bedeutet Lebensweise. Gesunde Diät = gesunde Lebensweise. Dass dieser Begriff heute für die ganzen Crash-Kurzzeit-Ernährungsweisen verwendet wird, finde ich traurig.

    Trotzdem dickes Lob an dieser Stelle für eure Mühe – ich habe euch gleich mal in meinem Blog verlinkt, denn so cool und easy kann ich kann ich das alles nicht erklären :D

    • Hallo Jana,

      entschuldige bitte die sehr späte Antwort.

      Zunächst einmal vielen Dank für dein Lob. :-)

      Ich würde auch gerne die ursprüngliche Bedeutung des Wortes “Diät” benutzen. Leider würde es zu Missverständnissen kommen, da, wie du schon geschrieben hast, heute unter einer Diät die kurzfristige Umstellung der Ernährung zum Abnehmen verstanden wird.

      Ich werde mal schauen, ob ich in Zukunft, wenn ich das Wort Diät benutze, nicht immer mal wieder auf die ursprüngliche Bedeutung hinweise. Vielleicht können wir dadurch einen kleinen Impuls geben, dass die Menschen das Wort wieder richtig verwenden.

      Viele Grüße und weiterhin viel “Spaß” bei deinem Kraftausdauertraining. ;-)

      Nico

Wir freuen uns auf deinen Kommentar

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