Beobachtungen über unseren alltäglichen Wahnsinn

Hier sind ein paar Beobachtungen, die ich in den letzten Jahren gemacht habe. Teilweise sind es Verallgemeinerungen, um einen Punkt herüberzubringen. Es muss nicht alles auf dich zutreffen.

Ich hoffe, es rüttelt dich ein bisschen wach und hilft dir, dein Leben bewusster zu leben.

Los geht’s…

Wir begreifen nicht, dass wir jeden Moment sterben könnten und uns jetzt ausleben sollten.

Wir leben in einer Welt, in der wir fremde Menschen, die wir nie getroffen haben und überhaupt nicht richtig kennen, als Stars auf ein Podest heben und vergöttern.

Wir überlassen anderen die Hauptrolle in unserem eigenen Film.

Wir konsumieren, statt zu kreieren.

Wir vegetieren, statt zu florieren.

Wir sehen so vieles nur noch über Bildschirme und nicht mehr vor unseren Augen.

Wir gucken gefakte Reality Dokus, anstatt selbst in der Realität zu leben.

Wir schauen anderen beim Sport zu, anstatt selbst Sport zu treiben.

Wir halten Momente fest, anstatt sie loszulassen und verpassen dadurch das Leben im Hier und Jetzt.

Wir leben in der Vergangenheit, obwohl sie unwiderruflich vorbei ist.

Wir leben in der Zukunft, obwohl sie nie eintreten wird.

Wir leben nicht im Jetzt, obwohl es die einzige Zeit ist, die wir haben.

Wir sind zwar hier, aber nie richtig „da“.

Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen.

Wir wollen Leute beeindrucken, die wir eigentlich nicht mögen.

Wir geben mehr auf die Meinung anderer, statt auf unsere eigene.

Wir vergleichen uns mit anderen Menschen, obwohl wir alle einzigartig sind.

Wir passen uns an, anstatt uns auszuleben.

Wir sind wie andere, anstatt wir selbst zu sein.

Wir geben fremden Menschen Macht über uns.

Wir identifizieren uns über andere Personen, ohne uns selbst zu kennen und zu lieben.

Wir urteilen über andere, anstatt uns in ihre Lage zu versetzen.

Wir schreiben verletzende Kommentare, ohne zu begreifen, dass auf der anderen Seite ein Mensch mit Herz sitzt.

Wir kommunizieren über Likes und Klicks, anstatt über ehrliche Worte und Umarmungen.

Wir schauen nur noch auf die Hülle und nicht mehr auf die Füllung.

Wir akzeptieren, dass unsere Kinder in einer Welt aufwachsen, die von purer Oberflächlichkeit und zunehmender Entfremdung geprägt ist.

Wir sagen nicht, was wir denken und tun nicht, was wir sagen.

Wir verstehen nicht, dass wir jetzt glücklich sein können und niemals wahres Glück durch externe Güter finden werden.

Wir essen Zutaten, die wir nicht kennen und kaum aussprechen können.

Wir essen „Lebens“-mittel, die uns früher sterben lassen.

Wir definieren unser Selbstwertgefühl über eine Zahl auf der Waage.

Wir bewegen uns weniger und wundern uns dann, warum unser Körper schmerzt.

Wir hören nicht auf die Signale unseres Körpers.

Wir lassen uns von der Angst, nicht gut genug zu sein, unser Leben ruinieren.

Wir vermeiden Fehler, obwohl sie die Eckpfeiler auf dem Weg zum Erfolg sind.

Wir laufen vor unseren Ängsten davon, anstatt ihnen mit einem Lächeln entgegen zu gehen.

Wir sind nicht mehr bereit, Dreck zu fressen, um Erfolg zu haben.

Wir machen uns kleiner als wir sind, anstatt erhobenen Hauptes durch die Welt zu gehen.

Wir sind häufig unser größter Feind anstatt unser stärkster Verbündeter.

Wir verschwenden unsere wertvolle Zeit.

Wir leben unbewusst.

Und dann sterben wir.

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für den Reminder….hab die Liste gespeichert und werde sie bei Bedarf wieder hervorholen….